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Scotch-Yoke-Kurbeltrieb

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Bild:Scotch yoke animation.gif
Scotch-Yoke Kurbeltrieb

Der Scotch-Yoke-Kurbeltrieb, auch Kurbelschlaufe genannt, ist ein technischer Mechanismus zur Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine Translationsbewegung oder umgekehrt. Bei diesem Kurbeltrieb bewegt sich ein Gleitschlitten oder eine andere Komponente (z.B. zwei Zylinderkolben) aufgrund der Rotation des Pleuels (Englisch: Yoke) hin und her, da das rotierende Pleuel mittels eines in einem Schlitz gleitend gelagerten Bolzens mit der sich linear bewegende Komponente verbunden ist.

Bild:Sin.svg
Sinuswelle

Die Bewegungskurve des Kolbens ist (bis auf das Umkehrspiel) eine exakte Sinuswelle (Sinusfunktion), aus der sich eine konstante Rotationsgeschwindigkeit ergibt.

Vorteile gegenüber herkömmlichen Kurbelwellen und Pleuelanordnungen sind:

Nachteile der Kurbelschlaufe sind:

  • Schnelle Abnutzung der Bolzenlagerung
  • Eine einzelne Kurbelschlaufe kann aufgrund der Umkehrungsbewegung nicht aus einer Linearoszillation Rotation erzeugen; es sind min. zwei winkelversetzte, achsgekuppelte Schlaufen notwendig.

Anwendungen

Der Scotch-Yoke Kurbeltrieb findet seine häufigste Anwendung in Steuerventil-Aktoren für Hochdruck Öl und Gas Pipelines. Eine weitere Anwendung ist der Kurbelschlaufenmotor, auch Scotch-Yoke oder Bourke-Motor genannt.

Quellen

  • Englische Wikipedia und genannte Weblinks

Weblinks

Wikipedia
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