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Schwimmkran

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Bild:Schwimmkran 1uf.JPG
Schwimmkran Enak in Bremerhaven
Taklift 7 beim Bau der Rügenbrücke in Stralsund
Taklift 7 beim Bau der Rügenbrücke in Stralsund
Ein Schwimmkran ist ein mobiler, auf Gewässern schwimmender Kran.

Er wird in der Regel zum Heben und Umsetzen besonders schwerer oder umfangreicher Objekte in, auf oder an Gewässern eingesetzt. Ein besonders häufiges Einsatzgebiet ist die Bergung gesunkener Schiffe oder anderer im Wasser versunkener Objekte sowie auch der Transport von Baukonstruktionen an Hafen- oder Offshore-Anlagen. Die gehobene Last wird für längere Transporte auf dem eigenen oder einem anderen Schwimmponton abgelegt, und an die gewünschte Stelle gebracht. Der Kranaufbau befindet sich auf einem Schwimmkörper ähnlich einem Ponton. Schwimmkrane können neben dem Hebeantrieb auch einen eigenen Fahrantrieb haben, häufig einen Voith-Schneider-Propeller.

Unter den verschiedenen Typen gibt es reine Wippausleger-Krane, bei denen sich der Ausleger lediglich auf und ab bewegen kann, und Schwimmdrehkrane, deren Ausleger schwenkbar ist.

Geschichte

Schwimmkräne kamen bereits im 14. Jh. im mittelalterlichen Hafenbetrieb auf, wo sie eine flexible Ergänzung zu den stationären Kränen am Kai darstellten.[1] Moderne Schwimmkräne wurden bereits um 1880 gebaut. Der größte Schwimmkran heutzutage, der Thialf, kann Lasten bis zu 14.200 Tonnen heben.

Fussnoten

  1. Michael Matheus: Mittelalterliche Hafenkräne. In: Uta Lindgren (Hrsg.): Europäische Technik im Mittelalter. 800-1400, Berlin 2001 (4. Aufl.), S. 346 ISBN 3-7861-1748-9

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