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Schweriner Volkszeitung

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Die Schweriner Volkszeitung (abgekürzt: SVZ) trug seit 1952 den Untertitel „Organ der Bezirksleitung der SED“ und verfügte im Nordwesten der DDR über 11 Lokalredaktionen, die insgesamt eine tägliche Auflage von 173.800 Exemplaren produzierten.

Der Burda-Verlag, in dem Zeitschriften wie Bunte, Focus und Freundin erscheinen, hat 1991 von der Treuhandanstalt neben dem Rostocker Blatt Norddeutschen Neueste Nachrichten die Schweriner Volkszeitung gekauft. Im Jahre 2005 wurde das Blatt vom Burda Konzern an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag verkauft. Die Auflage 2004 lag durchschnittlich bei ca. 135.000 Exemplaren.

Die Schweriner Volkszeitung ging am 5. Mai 1995 mit einem Webauftritt online - und war damit die erste deutsche Tageszeitung im Internet.

Die Schweriner Volkszeitung besteht aus dem Zeitungsmantel (der Hauptteil der Zeitung mit allgemeinen Nachrichten aus Schwerin und der Welt) und aus dem Lokalteil. In der SVZ sind von Lokalkreis zu Lokalkreis verschiedene Lokalteile. Die Folgenden gibt es: Lübz, Sternberg, Güstrow, Bützow, Parchim, Gadebusch, Schwerin, Ludwigslust und Hagenow

Die SVZ besitzt auch noch Abzweigfirmen. Diese produzieren die Kopfausgaben "Der Prignitzer" (Wittenberge/Brandenburg) und NNN (Norddeutsche Neueste Nachrichten; Rostock).

Die Schweriner Volkszeitung ist Stifterin des Publikumspreises beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern.

Seit Mitte der 90er Jahre veranstaltet die SVZ unter dem Motto "Schule macht Zeitung - Zeitung macht Schule" ein Schulzeitungsprojekt. Dabei werden den Schülern der angemeldeten Schulklassen Kenntnisse zum Thema Journalismus und Zeitungsprodution vermittelt. Die Schüler haben die Möglichkeit im Rahmen des Projektes selbst Artikel zu verfassen, welche mit etwas Glück veröffentlicht werden. Im Jahr 2007 nahmen rund 1000 Schüler an dem Projekt teil.

Weblinks

Wikipedia
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