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Schwarze Romantik
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Die Schwarze Romantik war eine literarische Strömung innerhalb der Romantik, die deren irrationale, melancholische Züge betonte und sich auch von der Gestaltung menschlichen Wahnsinns fasziniert zeigte. Bekannte Vertreter waren E. T. A. Hoffmann, Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire, H.P. Lovecraft und Lord Byron.
Ende des 18. Jahrhunderts bildete sich in England eine eigene Stilrichtung aus, die Gothic-Novel, die sich mit Schauerromanen beschäftigte. Ein besonderes Werk dieser Strömung stellt der stark von der englischen Dichtung beeinflusste romantische Roman „Nachtwachen“ dar, den Ernst August Friedrich Klingemann unter dem Pseudonym „Bonaventura“ veröffentlichte.
Als Schwarzromantiker (ursprünglich „Endzeitromantiker“) bezeichnet man gegenwärtig eine Splitterkultur der Gothic- und Dark-Wave-Szene, die Anfang der 1990er Jahre im Zuge der Neuen Deutschen Todeskunst entstand.
Literatur
- Mario Praz: Liebe, Tod und Teufel. Die schwarze Romantik. München, 1963. ISBN: 342304375X. Die bis heute umfangreichste Monographie zum Thema.
