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Schwülper

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen der Gemeinde Schwülper.jpg
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Gifhorn
Samtgemeinde: Papenteich
Koordinaten: Koordinaten: 52° 25′ N, 10° 32′ O52° 25′ N, 10° 32′ O
Fläche: 20,89 km²
Einwohner: 6627 (29. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 317 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38179
Vorwahl: 05303
Kfz-Kennzeichen: GF
Gemeindeschlüssel: 03 1 51 027
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 11
38179 Groß Schwülper
Webpräsenz:
Bürgermeister: Uwe-Peter Lestin (SPD)

Schwülper ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Papenteich im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen. Die Gemeinde findet sich wenige Kilometer nordwestlich von Braunschweig.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Durch die Gemeinde verläuft die A 2, zu der die Gemeinde einen Anschluss hat, und die Bundesstraße 214, die hier den Titel "Deutsche Fachwerkstraße" führt. Durch die Gemeinde fließen die Oker und die Schunter. Sie münden hier ineinander.

Bevölkerung

Am 30. Juni 2005 wohnten in der Gemeinde Schwülper 6.627 Menschen, davon fast die Hälfte im Kernort Groß Schwülper. Die Bevölkerungsentwicklung in historischer Zeit ist für alle Teilorte getrennt belegt. Im Ortsteil Groß Schwülper entwickelten sich die Zahlen wie folgt:

Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1821 470 1950 1102
1971 534 1994 2162
1925 713 2005
1933 637
1939 668

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Groß Schwülper, Lagesbüttel, Rothemühle und Walle sowie die Einzelsiedlungen Hülperode und Klein Schwülper.

Geschichte

  • ~1000: Erste Erwähnung von Groß Schwülper als „Suilbore“
  • 1618: Das Hospital „St. Gerbharde“ wird in Groß Schwülper gebaut
  • 1847: Gründung der Ziegelei Groß Schwülper
  • 1906: Kalibohrungen durch dieGesellschaft „Glückauf“ zwischen Gr. Schwülper und Lagesbüttel
  • 1912:Einrichtung einer zweiklassigen Volksschule
  • 1951: Verkauf der Ziegelei und Umwandlung in eine Gaststätte
  • 1972: Abriss des Schloss Groß Schwülper

Ur- und Frühgeschichte

Zeichen menschlicher Besiedlung in der Gemarkung von Schwülper reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. So wurden während der Okerregulierung 1878 mehrere Funde aus dieser Zeit sowie aus der Eisen- und Bronzezeit gefunden. Dazu gehörten Mammutknochen, ein Einbaum sowie Bronze- und Eisenwerkzeuge. Die Ufer der Oker gehören vermutlich zu den ältesten Siedlungsplätzen im Papenteich.

Freiherren von Marenholz

Groß Schwülper gehörte seit dem Mittelalter zum Besitz derer von Marenholz. Asche von Marenholz erwarb 1604 das Gut Schwülper und begründete die jüngere Linie des Hauses Schwülper.

  • Asche von Marenholz (*?,† 26.November 1607)
  • Margarethe von Marenholz, heiratete am 10. Mai 1921 Oskar von Beneckendorf und von Hindeburg

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vereinswesen

  • Schützenverein
  • SV Groß Schwülper

Jugendliche können sich bei der Feuerwehr oder zahlreichen Vereinen in Schwülper und seinen Ortsteilen betätigen. Darüber hinaus ist vor einigen Jahren ein Jugendhaus zwischen dem Rathaus und dem ebenfalls neuem Mehrzweckgebäude entstanden. Das Jugendhaus wird von über 50 Jugendlichen zwischen 12 und 21 Jahren täglich genutzt.

Bildung

  • Schule: Bereits 1912 wurde eine zweiklassige Volksschule eingerichtet. Das dafür gebaute Gebäude dient heute als Gemeindebüro. Daneben gab es noch die „Höhere Privatschule Gr. Schwülper“, die in den Räumen des Hospitals St. Gebharde untergebracht war. Heute besuchen die Jugendlichen in der Gemeinde Schwülper in der Regel entweder die Hauptschule Schwülper, die Realschule Meine, das Lessinggymnasium Wenden oder eine berufsbildende Schule in Gifhorn.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Waller Spargelmarkt
  • Ostermarkt in Groß Schwülper
  • Herbstmarkt in Groß Schwülper
  • Weihnachtsmarkt in Groß Schwülper

Sehenswürdigkeiten

  • "Bürgerhaus" Groß Schwülper (Zweiständehaus aus dem Jahr 1725)
  • Standbild "Spargelfrauen" auf dem dem Schlossplatz
  • Denkmal "Hospital in Groß Schwülper"
  • St. Nikolaus-Kirche in Groß Schwülper
  • "Rote Mühle", Wassermühle bei Rothemühle
  • Sankt Christinen Kirche in Walle

Politik

Gemeinderat

Die letzte Kommunalwahl fand am 10.September 2006 bei einer Wahlbeteiligung von 57,52% statt. Seitdem setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

Wappen

Blasonierung: Das Wappen der Gemeinde zeigt auf silbernem Grund einen stilisierten, roten Eichenstamm, von dem zu jeder Seiten jeweils ein Eichenblatt herabhängt.

Das Wappen wurde 1981 geschaffen und knüpft an das älteste, mit Groß Schwülper verbundene Wappen an, dem Wappen der Herren von Swilbere. Das Wappen symbolisiert mittels der jungen Eichentriebe Überleben und Wachstum, trotz überstandener schwerer Zeiten, symbolisiert durch den geästeten (fast kahlen) Eichenstamm.

Siehe auch

Literatur

  • C. Brandt: Schwülper. Ein Stück niedersächsische Heimatgeschichte. Hildesheim 1912.
  • Heinz Klose: Geschichtliches aus dem Kirchspiel Gr.Schwülper. I. Kirchen, Kapellen und Schulen. Gifhorn 1986.
  • Voges, Hermann (1902): Zur Geschichte des Dorfes Klein-Schwülper in Hannoversche Geschichtsblätter 1902 Jahrgang 5 H.6, S.269-271

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Landkreis Gifhorn, Schwülper – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Quellen


Wikipedia
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