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Schores Iwanowitsch Alfjorow

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Schores Iwanowitsch Alfjorow (russisch Жоре́с Ива́нович Алфёров, wiss. Transliteration Žores Ivanovič Alfërov, benannt nach Jean Jaurès; * 15. März 1930) in Witebsk, Weißrussland) ist ein russischer Physiker. Er ist Direktor des Joffe-Instituts in Sankt Petersburg und wurde im Jahr 2000 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet und 2001 mit dem Kyoto-Preis.

Er forschte im Bereich der Halbleiterlaser. Alle Halbleiterlaser, zum Beispiel bei Scannern in Registrierkassen, CD-Spielern oder Laserdruckern, beruhen auf den von Alfjorow entdeckten Prinzipien.

Alfjorow studierte am Elektrotechnischen Institut in Leningrad (heute Sankt Petersburg) und war Gastwissenschaftler in den USA. Seit 1987 ist er Leiter des „Physikalisch-Technischen Instituts A. F. Joffe“ in Sankt Petersburg und seit 1989 Vizepräsident der Russischen Akademie der Wissenschaften. Den Nobelpreis im Jahr 2000 erhielt er zur Hälfte zusammen mit Herbert Kroemer (die andere Hälfte ging an Jack S. Kilby) für Arbeiten aus der Halbleiterphysik, die Basis der Informationstechnologie geworden sind. Alfjorow war ebenso Mitglied der russischen Duma und war bei einem Wahlsieg der Kommunistischen Partei Russlands als Wissenschaftsminister vorgesehen.

Er kooperiert mit Prof. Dr. Dieter Bimberg von der Technischen Universität Berlin.

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