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Schorbach
Aus Kefk.
Koordinaten: 49° 04′ 48″ N 07° 24′ 24″ O
| Schorbach | |||
|---|---|---|---|
| |||
| Region | Lorraine | ||
| Département | Moselle | ||
| Arrondissement | Sarreguemines | ||
| Kanton | Bitche | ||
| Geografische Lage | 49° 04′ N 07° 24′ O | ||
| Höhe | 415 m | ||
| Fläche | 13,36 km² | ||
| Einwohner – mit Hauptwohnsitz – Bevölkerungsdichte | (1999) 621 Einwohner 46 Einw./km² | ||
| Postleitzahl | 57230 | ||
| INSEE-Code | 57639 | ||
| Website | |||
Schorbach ist eine französische Gemeinde im Nordwesten des Départements (Moselle) in der Region Lorraine. Sie ist Teil des Naturparks Nordvogesen.
Geografie
Schorbach liegt im äußersten Norden Lothringens, im Département Moselle wenige Kilometer südlich der Grenze zur Pfalz, nordöstlich von Bitche in den Nordvogesen.
Geschichte
Der Name Schor-Bach, was Sumpfschildkröten-Bach bedeuten soll, taucht erstmals im Jahr 1210 auf. Der Ort gehörte ständig zu Zweibrücken-Bitsch und ist bis heute Sitz einer Bürgermeisterei für die umliegenden Gemeinden.
Sehr früh war Schorbach, ausgehend vom Kloster Hornbach, Sitz einer Kirchengemeinde und blieb bis zur Revolution Zentralkirche für die umliegenden Ortschaften.
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Einwohner in die Charente evakuiert. Schorbach wurde am 16. März 1945 von den Amerikanern befreit.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die auf einen 1143 geweihten Vorgängerbau zurückgehende Kirche Saint Rémi, die auf einem Felsen den unteren Ort überragt, war über viele Jahrhunderte die zentrale Pfarrkirche im Bitscher Land. Der Kirchengründer ist nicht bekannt, sie wird aber in der Heimatkunde oft auf Berthold von Eberstein zurückgeführt, dessen Sohn Eberhard III. um 1200 seine Patronatsrechte an die nahe gelegene Abtei Sturzelbronn abtrat. Eberhards Tochter Agnes heiratete 1239 Graf Henri II. von Zweibrücken-Bitsch.
Aus der Gründungszeit ist noch ein quadratischer Turm erhalten, das Kirchenschiff ist gotisch. Allerdings wurde im Jahr 1774 eine umfangreiche Restaurierung der baufälligen Anlage vorgenommen.
Besonders bekannt ist Schorbach für das noch aus romanischer Zeit stammende Beinhaus (Ossuarium) beim Eingang zum ehemaligen Kirchhof.| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Schorbach, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
