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Schmiedefeld (Lichtetal)

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Schmiedefeld (Lichtetal).png
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saalfeld-Rudolstadt
Verwaltungsge-
meinschaft
:
Lichtetal am Rennsteig
Koordinaten: Koordinaten: 50° 31′ N, 11° 13′ O50° 31′ N, 11° 13′ O
Höhe: 750 m ü. NN
Fläche: 9,51 km²
Einwohner: 1137 (29. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98739
Vorwahl: 036701
Kfz-Kennzeichen: SLF
Gemeindeschlüssel: 16 0 73 079
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
98739 Schmiedefeld
Bürgermeister: Hanno Leidel (Parteilos)

Schmiedefeld ist eine Gemeinde im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Schmiedefeld liegt im Thüringer Schiefergebirge zwischen den Städten Saalfeld (nördlich) und Sonneberg (südlich) am südöstlichen Abhang des 802 Meter hohen Rauhhügels in etwa 700 Metern Höhe. Südöstlich des Ortes fällt die Landschaft weiter ab bis hinunter ins klammartige Tal des Gebersbachs. Südlich von Schmiedefeld liegt der Ortsteil Taubenbach.

Geschichte

Bis 1920 gehörte Schmiedefeld zu Sachsen-Meiningen (Kreis Saalfeld). 1920 wurde das Land Thüringen gegründet und anschließend in Landkreise unterteilt, wobei der Ort zum Landkreis Saalfeld kam. 1952 erfolgte eine Kommunalreform in deren Rahmen Taubenbach eingemeindet und die Gemeinde Schmiedefeld dem Kreis Neuhaus zugeordnet wurde. Seit 1994 gehört der Ort zum Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Politik

Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Lichtetal am Rennsteig an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Lichte hat.

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Schmiedefeld besteht aus 12 Ratsfrauen und Ratsherren.

  • Freie Wähler 7 Sitze
  • CDU 3 Sitze
  • Feuerwehr 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Hanno Leidel wurde am 11. Juli 2004 in einer Stichwahl gewählt.

Wappen

Blasonierung: „In Rot eine einwärtsgebogene eingepfropfte goldene Spitze, darin ein rotbewehrter schwarzer Löwe, umgeben von roten Herzen. Links ein ausgerissener silberner Nadelbaum, rechts ein silbernes Rundnagelkreuz.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Kräuter- und Olitätenmuseum Beim Giftmischer

Bauwerke

  • Schaubergwerk Morassina mit der Märchengrotte und dem Sankt-Barbara-Heilstollen.
  • Tagebau Westfeld mit Bergbaulehrpfad

Wirtschaft und Infrastruktur

Schmiedefeld war einst eine Siedlung von Bergarbeitern, da hier zahlreiche verschiedene Erze (Eisen, Kupfer, Gold) abbaubar waren. Später kam in Schmiedefeld - wie im gesamten Schiefergebirge - die Glasindustrie als neuer Erwerbszweig hinzu. Heute lebt der Ort vor allem von verschiedener Kleinindustrie sowie dem Tourismus.

Verkehrsanbindung

Schmiedefeld liegt an der Bundesstraße 281, die von Eisfeld und Neuhaus am Rennweg nach Saalfeld führt. Der Ort hatte zwischen 1898 und 1998 einen Eisenbahnanschluss an der Bahnstrecke Sonneberg-Neuhaus-Probstzella-Saalfeld mit dem Bahnhof im Ortsteil Taubenbach.

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Schmiedefeld_%28Lichtetal%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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