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Schlangensterne
Aus Kefk.
| Schlangensterne | ||||||||||||
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| Bild:Reef2589.jpg Schlangenstern | ||||||||||||
| Systematik
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ophiuroidea | ||||||||||||
| Ordnungen | ||||||||||||
Die Schlangensterne (Ophiuroidea) gehören innerhalb der Eleutherozoen zum Stamm der Stachelhäuter. Der wissenschaftliche Name dieser Tierklasse leitet sich von gr. ophis - Schlange und ura - Schwanz ab.
Inhaltsverzeichnis |
Merkmale
Sie sind sehr enge Verwandte der Seesterne und zeichnen sich wie diese durch eine sekundäre, fünfstrahlige Symmetrie aus. Die Zentralscheibe ist sehr klein, die Arme sind von ihr deutlich abgesetzt. Saugnäpfe an den Füßchen fehlen. Die Fortbewegung erfolgt durch das Bewegen der Arme, wodurch sie recht flink werden. Die Tiere sind sehr empfindlich gegen Berührungen, die Arme werden dann abgeworfen, können aber wieder regeneriert werden. Die Nahrung der Schlangensterne besteht aus Aufwuchs, Aas oder Plankton (Gorgonenhäupter). Die bilateral-symmetrischen Larven der Schlangensterne werden als Pluteus (Ophiopluteus) bezeichnet und leben planktonisch.
Abwehr der Feinde
Schlangensterne werden von Fischen, die ihre Nahrung am Meeresgrund suchen, als Beute angesehen. Es geschieht nicht selten, dass dabei einem Schlangenstern ein Arm verloren geht. Dieser wächst jedoch schnell wieder nach. Einige Arten haben sich aber besser gegen Feinde geschützt. Sie besitzen leuchtende Drüsenzellen an den Dornen ihrer Arme, die einen Lichtschein erzeugen, wenn der Arm abgebissen wird. Dies schreckt die meisten Räuber ab, so dass sie in die Flucht geschlagen werden.
Systematik und Fossilbericht
Die Schlangensterne entwickelten sich bereits im frühen Ordovizium vor ungefähr 500 Mio. Jahren, dennoch sind ihre Überreste verhältnismäßig selten fossil überliefert, denn die filigranen Körper zerbrechen recht leicht. Schlangensterne werden in drei Ordnungen und 16 Familien unterteilt, die insgesamt 250 Gattungen und etwa 2.000 Arten umfassen.
Im einzelnen unterscheidet man
Weblinks
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