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Schlachtordnung

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Die Schlachtordnung, lat. acies, frz. orde de bataille, eng. order of battle oder battle formation, auch Schlachtenplan ist eine aus der antiken Kriegskunst weiterentwickelte Lehre von der räumlichen Gliederung der Truppen und Flotten und ihrer Reserven für Marsch und taktische Gefechtsaufstellung. Die Schlachtordnung bedingt den zeitlichen Ablauf und den Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel hinsichtlich der Gefechtsformation und der Gefechtsführung und entscheidet langfristig über den Ausgang des Geschehens durch sich zunehmend entfaltende Aufstellungsvorteile. Insofern ist die Ausgangsposition eines Schachspiels mit der Schlachtordnung zu vergleichen.

Eine gute eigene Schlachtordnung kann auch bei schlechter gegnerischer Schlachtordnung bis zu einem hohen Grade einen Nachteil an Kontingenten im Verlauf einer Schlacht ausgleichen.

Klassische Beispiele sind die Schiefe Schlachtordnung der Schlacht bei Leuktra und der Schlacht von Leuthen sowie die Schlachtordnung der Kesselschlacht von Cannae, oder Napoleons mehrgliedrige Marschordnung seiner Hauptkontingente zur Schlacht bei Jena und Auerstädt, die nach allen Richtungen eine Flankenumfassung des Gegners erlaubte.

Eine reiche Quelle für die grafische Darstellung der Militärgeschichte der Schlachtordnung sind die Geschichtskarten.


Inhaltsverzeichnis

Siehe auch

Weblinks

Beispiele für Schlachtordnungen


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