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Schlacht von Magersfontein

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Schlacht von Magersfontein
Konflikt Zweiter Burenkrieg
Datum 11. Dezember 1899
Ort Magersfontein nahe Kimberley, Kapkolonie, Südafrika
Ergebnis Sieg der Buren
Kontrahenten
Bild:Flag of the United Kingdom.svg
Großbritannien
Bild:Flag of Transvaal.svg  Bild:Flag of the Orange Free State.svg
Transvaal, Oranje Freistaat
Befehlshaber
Lord Methuen Piet Cronje
Truppenstärken
13.000 8.500
Verluste
ca. 1000 70 Tote
250 Verw.
Zweiter Burenkrieg
Talana HillElandslaagteModder RiverStormbergMagersfonteinColensoSpion KopPaardebergLadysmithSanna's PostMafeking


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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Schlacht_von_Magersfontein, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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Die Schlacht von Magersfontein war eine Schlacht im zweiten Burenkrieg. Sie fand am 11. Dezember 1899 in Magersfontein an der Grenze der Kapkolonie zum Oranje Freistaat om heutigen Südafrika statt. Burische Truppen unter Piet Cronje besiegten dort britische Truppen unter Lord Methuen.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Die Absicht der Briten war es, das belagerte Kimberley mit seinen Diamantenminen zu entsetzten. Der Cape Railway Eisenbahnlinie folgend, hatten die Briten die Buren bereits aus deren Stellungen in Belmont und Modder River vertrieben. Die Buren planten ursprünglich, in Spytfontein Widerstand zu leisten, aber als Lord Methuens erschöpfte Truppen zu einer mehrtägigen Pause in Modder River gezwungen waren, rückten sie auf das nur einige Meilen nördlich des Flusses gelegene Magersfontein vor.

Statt den hohen Magersfontein Hill zu besetzten, gruben sich die Buren am Fuß des Hügels ein. Diese vom burischen General Koos de la Rey entwickelte Taktik ermöglichte es ihnen, wesentlich mehr Vorteil aus der flachen Schussbahn ihrer Mauser-Gewehre zu ziehen.

Die Schlacht

Nach eintägigem Artilleriebeschuss, der keinerlei Verluste unter den Buren forderte, ließ Methuen die frisch eingetroffene Highland Brigade unter General Wauchope in der Nacht vorrücken, um die Buren am Morgen anzugreifen. Ein Nachtmarsch in Kolonnenformation, gefolgt von Ausschwärmen und Angriff in offener Ordnung war seit der Schlacht von Tel-el-Kebir die britische Standardtaktik. Bei Magersfontein wurde dies jedoch durch widriges Gelände und Kompassabweichungen durch eisenhaltiges Gestein behindert. Die Highlanders erreichten ihre vorgesehene Angriffsposition dadurch erst später als geplant, und begannen gerade erst mit dem Ausschwärmen, als sie von den Buren entdeckt und unter Feuer genommen wurden.

Die dichte britische Kolonne geriet schnell in Konfusion, zumal General Wauchope bereits von einer der ersten Salven getötet wurde. Teilen des Black Watch Regiments gelang es dennoch, die burischen Gräben anzugreifen. Einige von ihnen begannen, den Magersfontein Hill hinaufzusteigen, wobei sie von den Buren angegriffen wurden, während andere in einem grimmigen Vorgriff auf den Grabenkrieg des ersten Weltkrieges in Stacheldrahtverhauen vor den burischen Gräben hängenblieben und dort erschossen wurden. Die restlichen drei Regimenter der Highland Brigade konnten weder vorrücken noch sich zurückziehen und mussten auf freiem Feld Deckung suchen.

Methuen konnte keine Hilfe senden und die Artillerie fuhr mit dem sinnlosen Beschuss des Hügels fort. Kavallerie und Guards Brigade versuchten zwar, die Buren davon abzuhalten, die Flanke der Highlanders zu umgehen, aber am Nachmittag brach deren Widerstand zusammen und sie mussten sich unter schwerem Feuer zurückziehen.

Anmerkungen

Die Woche von 10.-17. Dezember 1899 wurde in England "Black Week" genannt, da die Briten in dieser Zeit noch zwei weitere Schlachten (Colenso und Stormberg) verloren.

Siehe auch

Weblinks

  • The Great Boer War Arthur Conan Doyle: The Great Boer War, Kapitel VII: The Battle of Magersfontein

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