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Schlacht auf dem Kulikowo Pole
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In der Schlacht auf dem Kulikowo Pole oder Schlacht auf dem Schnepfenfeld (russ. Bitwa na Kulikowom pole oder Kulikowskaja Bitwa, Куликовская битва) schlugen am 8. September 1380 (21.September 1380) russische Truppen erstmalig die mongolischen vernichtend. Die russischen Streitkräfte wurden von Dmitri Donskoi, Großfürst von Moskau, angeführt.
Der Gegenspieler Dmitri Donskois in der Goldenen Horde war der Emir Mamai. Dimitri erzielte gegen ihn zwei Erfolge, den Sieg an der Wosha (Oka) am 11. August 1378 und der oben genannte Sieg in der Schlacht von Kulikovo Pole.
Bei beiden Schlachten versuchte Dimitri den Tataren ein ungünstiges Schlachtfeld aufzuzwingen, was auch gelang. Die Tataren brauchten Platz für ihre Reiterei, um ihren Pfeilhagel in sicherer Entfernung zum Feind abschießen zu können. Das russische Heer kämpfte aber aus einer gut gesicherten Defensive heraus und bot ihnen den notwendigen Bewegungsspielraum nicht.
In der Schlacht an der Wosha 1378 waren es der Fluss und ein Hügel, die das mongolische Heer behinderten. Der russische Gegenangriff drängte die Tataren in den Fluss, ein Punkt, welcher der Überheblichkeit ihrer Heerführer (Mamais Abgesandter Mursa Begitsch und Unterführer) geschuldet war, die kurzerhand frontal durch den Fluss angreifen ließen.
Der Anmarsch war für die russischen Truppen nicht einfach, denn der Großfürst musste die mögliche Vereinigung der gleichfalls anrückenden Litauer mit den Tataren verhindern. Da Mamai aber beim Anmarsch von der Nähe der Moskauer Truppen zu spät erfuhr (und auch aufgrund der inneren Verhältnisse der Horde zum Erfolg verdammt war), zwang ihm Dimitri Donskoi mit dem Kulikovo Pole erneut ein ungünstiges Schlachtfeld auf. Dimitris Flanken waren rechts durch tiefe Schluchten, links durch Wälder und einen Nebenfluss (Smolka) gedeckt. So mussten die Tataren auf einem für ihre Reiterei nicht ausreichenden Gelände frontal angreifen, was ihre Vorteile aufhob. Es zeigte sich, dass er auch seine Reserve am linken Flügel richtig positioniert hatte, als den Tataren dort der Durchbruch gelang. Mamai erlitt nach erbitterter Schlacht eine vollständige Niederlage.
Moskau wurde hierdurch Vorkämpfer für die Einigung Russlands und zum Symbol für den Kampf gegen die »Ungläubigen«. (Die Tataren waren bereits Moslems geworden, während Moskau langsam die Rolle des »dritten Roms« übernahm.)
Literatur
- A.W. Karassew, G.I. Oskin: Dmitri Donskoi, Berlin 1953
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