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Schlacht von Karfreit
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Vergleiche auch ausführliche Schilderung der Schlacht im Artikel zur Isonzoschlacht.
Schlacht von Karfreit, dem heutigen Kobarid, italienisch Battaglia di Caporetto, heißt die zwölfte und letzte Isonzoschlacht vom 24. Oktober bis 27. Oktober 1917 im Ersten Weltkrieg. Österreich-Ungarn konnte mit Hilfe von Verstärkungen aus Deutschland und dem Einsatz von Giftgas die italienischen Truppen bis zum Piave zurückwerfen. Zur Unterstützung der italienischen Seite mussten mehrere britische und französische Divisionen nach Italien verlegt werden. So konnte ein Auseinanderfallen des italienischen Heeres und ein Ausscheiden Italiens aus dem Krieg verhindert werden (hierzu vgl. "Erste Piaveschlacht"). In diesem Falle hätte die Entente nicht nur Russland, das in Folge der nach westlichem gregorianischem Kalender im November 1917 stattfindenden Oktoberrevolution aus dem Weltkrieg ausschied, sondern auch noch Italien verloren. „Caporetto“ wurde in Italien zu einem Schlagwort für „schwere Niederlage“. Benito Mussolini bezeichnete den gescheiterten Generalstreik in Italien 1922 als das "Caporetto des italienischen Sozialismus“.
Die Gebietsgewinne für die Mittelmächte gingen in den letzten Kriegstagen ein Jahr später in Folge der Schlacht von Vittorio Veneto wieder verloren.
Der Roman von Ernest Hemingway A Farewell to Arms (dt. In einem andern Land), in dem er seine persönlichen Erlebnisse mit verarbeitet, spielt vor dem Hintergrund der Schlacht von Karfreit. Erwin Rommel nahm als Oberleutnant im württembergischen Gebirgsbataillon an der Schlacht teil.
