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Schiller-Institut
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Das Schiller-Institut ist ein eingetragener Verein, der der politischen Bewegung von Lyndon LaRouche zuzurechnen ist.
Das Schiller-Institut wurde 1984 gegründet, um gegen die Abkopplung Westeuropas von den USA zu kämpfen. In seinem Untertitel nennt es sich auch "Vereinigung für Staatskunst e.V.". Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts ist Helga Zepp-LaRouche. Kritiker behaupten, die nicht seltene Verwechslung mit dem renommierten Goethe-Institut sei nicht nur ein Zufall, sondern von vornherein beabsichtigt gewesen.
Jeremiah Duggan
Am 27. März 2003 starb der 22-jährige Brite Jeremiah Duggan unter umstrittenen Umständen. Der (jüdische) Sorbonne-Student kam nach Wiesbaden, um an einem Seminar gegen den drohenden Irakkrieg teilzunehmen, das vom Schiller-Institut veranstaltet wurde. An jenem Abend telefonierte er mit seiner Mutter, der er mitteilte, dass er in großen Schwierigkeiten stecke, kam aber nicht mehr dazu, ihr zu sagen, in welcher Stadt er war, bevor die Leitung abriss.
Dem Bericht der deutschen Polizei zufolge starb Duggan 45 Minuten später durch Selbstmord: Er sei an der Berliner Straße vor ein Auto gelaufen. Ermittlungen der britischen Scotland Yard zweifeln diese Version an, insbesondere unter Berücksichtung der antisemitischen Tendenzen in der LaRouche-Bewegung. Im März 2007 veröffentlichte Jeremiahs Mutter zwei Gutachten von privaten forensischen Pathologen, die zu dem Schluss kommen, dass Jermiah Duggan zu Tode geprügelt wurde.
Siehe auch: Bürgerrechtsbewegung Solidarität
Weblinks
Literatur
- Helmut Lorscheid, Leo A. Müller: Deckname: Schiller: die deutschen Patrioten des Lyndon LaRouche. Rowohlt, Reinbek 1986, ISBN 3-499159-16-3. Online: Teil 1, Teil 2
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