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Schilderhebung
Aus Kefk.
Die Schilderhebung war der Rechtsakt germanischer Stämme bei Wahl eines Anführers auf dem Thing und auch bei den Kelten gebräuchlich.
Sie war bei den fränkischen Königen der Merowinger bis zum Anfang der Karolinger üblich, bis sie bei Pippin III. durch die Salbung ergänzt und dann durch Thronsetzung und Krönung abgelöst wurde. Ob es aber wirklich eine Alternative zum jeweiligen Sohn des vorrangegangenen Königs gab ist fraglich. Es ist kein Fall bekannt, in dem ein anderer Kandidat erkoren wurde.
Überlieferte Schilderhebungen (Auswahl):
- Julian Apostata 360 in Lutetia (heute Paris)
- Sigibert I. (Merowinger) 575 in Vitry (Artois)
- Pippin III. 751 in Soissons
