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Schalleinfallsrichtung

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Die Schalleinfallsrichtung wird in Winkelgrad als Schalleinfallwinkel bestimmt, wobei das Schallsignal meistens in der Horizontalebene auf einen menschlichen Kopf, auf einen Kunstkopf beim Richtungshören, aber auch auf ein Mikrofonsystem oder ein Mikrofon einfallend betrachtet wird. Dabei wird die wichtigste Schalleinfallsrichtung geradeaus vorne mit 0° bezeichnet. Bei einem Mikrofon mit der Richtcharakteristik Niere liegt die geringste Empfindlichkeit bzw. größte Mikrofondämpfung bei 180°, also hinten und bei einem Achtermikrofon bei 90° und 270° bzw. bei +90° und -90°, also an den Seiten.

Zur Schalleinfallsrichtung gehört der Schalleinfallswinkel θ.

Für die Bestimmung der Schalleinfallsrichtung (Richtungsbestimmung) beim Richtungshören ist der Fachbegriff Lokalisation eingeführt. Ortung gilt dagegen für ausgesendete Signale und der Auswertung der Einfallsrichtung von Reflexionen, wie z. B. bei der Echoortung oder bei Fledermäusen als Navigation und der Funknavigation.

Siehe auch

Wikipedia
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