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Schahada

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Bild:Arabic Calligraphy at Wazir Khan Mosque2.jpg
Die Schahada als kalligrafischer Schriftzug in der Wasir-Khan-Moschee in Lahore

Bild:Flag of Saudi Arabia.svg Die Schahada (arabisch: شهادة

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von شهد
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(auch im juristischen Sinne) bezeugen) ist das Glaubensbekenntnis des Islam:
  • La ilaha illa llahلا إله إلا الله
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– Dies bedeutet so viel wie: „Es gibt nichts das zu Recht angebetet wird außer Gott“ oder ganz exakt: „Es gibt keine ilahe außer allah“: Ilah ist das Arabische Wort für „Gottheit, Idol“ (urverwandt mit Nordwestesemitisch el) und allah, (ursprünglich von al-lah „der [eine] ilah“) für „[monotheistischer] Gott“.

"Ilahe" hingegen bedeutet Götter, also die Mehrzahl von dem Wort "Ilah". Da hier der Polytheismus abgelehnt wird, kommt es zu "la ilahe" (keine Götter). Dieser Satz ist direkt aus dem Koran übernommen, die meisten Muslime fügen jedoch noch den folgenden Satz hinzu:

  • Muhammadun rasulu llahمحمد رسول الله
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– Mohammed ist der Gesandte Gottes.

Damit wird bekräftigt, dass der Koran als letzte Offenbarung Gottes anerkannt wird.

Die Schiiten fügen meist noch einen dritten hinzu:

  • Ali waliyu llahعلي ولي الله
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– Ali ist der Freund Gottes.

Die Teile werden mit der Konjunktion wa و

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(„und“) verbunden und – wenn die Formel gesprochen wird, aber meist nicht in Kalligraphien – mit den Worten aschhadu an أشهد أن
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„Ich bezeuge, dass“ eingeleitet.

Das islamische Glaubensbekenntnis lautet daher meistens:

Aschhadu an la ilaha illa llahu wa aschhadu anna Muhammadan rasulu llahi („Ich bezeuge (wissentlich), dass niemand das Recht hat, angebetet zu werden, außer des einzig Anbetungswürdigen, und ich bezeuge, dass Muhammad Gesandter Gottes ist.“)

Manche Sufis (islamische Mystiker) lehnen zwar die zwei zusätzlichen Teile ab und übersetzen den ersten Teil mit:

  • „Es gibt Allah“ bzw. „Es gibt nichts, sondern nur den Einen (die Einzigkeit; arabisch tauhid)“

Die meisten Sufis sind allerdings der Ansicht, dass gerade der zweite Teil der Schahada sehr wichtig ist, weil Schaitan (arabisch für Satan) selbst ebenfalls den ersten Teil der Schahada akzeptiert. Schließlich weiß er selber sehr genau, dass es nur einen einzigen Gott gibt; Mohammed als Propheten lehnt er jedoch ab.

Damit die Schahada vom allmächtigen einzigen Gott angenommen wird sind sieben Bedingungen zu erfüllen. Wer dies tut und sie dann vor zwei muslimischen Zeugen wissentlich bezeugt, gilt ab diesem Zeitpunkt als Muslim und all dessen Sünden werden vergeben. Die Schahada ist somit Erkennungsmerkmal unter allen Muslimen auf der Welt und der Schlüssel zum ewigen Heil.

Die Schahada ist auch der Schriftzug auf der Flagge von Saudi-Arabien, des Staates, dessen Territorium die Heimat des Propheten Mohammed einschließt.

Kontextuelle Einbettung

Da die erste Formel der Schahada identisch ist mit einer Formel des islamischen Gebetsrufes Adhan, ist diese ebenso einer solchen Interpretation, die hierin eine bewusste Konfrontation zum Christentum sieht, zugänglich. (Siehe hierzu Gebetsruf-Interpretation)

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