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Schabaka

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Wikipedia:Quellenangaben
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Namen von Schabaka
Eigenname
Image:Hiero_Ca1.png
SAE10kA
Bild:Hiero Ca2.png
Wikipedia
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Schabaka
(š3b3k3)
Image:Hiero_Ca1.png
SE10kA
Bild:Hiero Ca2.png
Wikipedia
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Schabaka
(šb3k3)
Thronname
Image:Hiero_Ca1.png
ranfrkA
Bild:Hiero Ca2.png
Wikipedia
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Nefer-ka-Re
(Nfr-k3-Rˁ)
Der Ka des Re ist gut
Horusname
G5
sbq
N17
N17
Bild:Srxtail.jpg
Wikipedia
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Wikipedia
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Sebeqtaui
(sbq-t3.wj)
Zusammenfüger der beiden Länder
Nebtiname
G16
sbq
N17
N17
Wikipedia
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Sebeqtaui
(sbq-t3.wj)
Zusammenfüger der beiden Länder
Goldname
G8
sbq
N17
N17
Wikipedia
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Sebeqtaui
(sbq-t3.wj)
Zusammenfüger der beiden Länder
griechisch nach Herodot Sabakos
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Schabaka (auch Sabakos) war der 3. Pharao der kuschitischen 25. Dynastie und der erste, der auch in Ägypten residierte. Schabaka ist der Nachfolger seines Bruders Pije. Seine Regierungszeit ist um 715/13 – 700/698 v. Chr. anzusetzen. Er ist der Sohn von Kaschta und der Pabatma, Bruder der Gottesgemahlin des Amun Amenirdis I., Vater des Hohepriesters des Amun Haremachet und vielleicht des Tanwetamani. Eine Gemahlin ist Mesbet.

Inhaltsverzeichnis

Regentschaft

In seinem 2. Jahr erobert Schabaka, vielleicht als Reaktion auf expansive Bestrebungen des Bakenrenef, Ägypten. Er soll nach Manetho diesen bei lebendigem Leib verbrannt haben, was allerdings stark angezweifelt wird. Schabaka vollendet eine von Bakenrenef begonnene Apisbestattung (Inschrift in der Apisgruft aus dem 2. Jahr). Dies markiert den Machtübergang in Memphis. Die Errichtung seiner Herrschaft ist im Einzelnen nicht rekonstruierbar. Sie ist im Delta durch Schenkungsstelen aus Pharbaithos (Jahr 2; lokaler Fürst Patjenfi (2)), Safata bei Bubastis (Jahr 3; Schabaka direkt unterstellt?), Buto (Jahr 6) und Zeugen der Bautätigkeit dokumentiert, während in Karnak eine Nilstandvermerk ebenfalls die Oberherrschaft von Schabaka im 2. Jahr ausweist. Ein Gedenkskarabäus, der nach dem Sieg ausgegeben wurde, nennt in pauschaler Weise den Sieg über die Rebellen im Norden und Süden Ägyptens und in den Fremdländern sowie die sich Schabaka unterwerfenden Beduinen (Sinai? oder Anspielung auf die Kleinfürstentümer Südpalästinas?). Der bei Manetho für Sais genannte "Äthiope" Ammeris (prosaitische Dynastie) war wohl ein Statthalter von Schabaka im Norden.

Titulatur

In der Wahl seiner archaischen Titulatur lässt er die Tradition wieder aufleben.

Ein weiteres Zeichen für die Erhaltung alter Traditionen zeigt sich darin, dass er einen wichtigen Text zur ägyptischen Religion, dem Denkmal memphitischer Theologie, von einem "von Würmern zerfressenen Papyrus" auf eine Granitplatte übertragen lässt. Der Text stammt vermutlich aus der 18. oder 19. Dynastie, könnte aber auch eine politische Propaganda von Schabaka selbst sein. Darüber sind sich die Experten nicht so ganz einig.

Schabaka vermeidet jegliche Konfrontation mit dem assyrischen Reich unter Scharrukin (Sargon II.). Dieses kontrolliert mittlerweile den syrisch-palästinensischen Raum. König Iamani von Aschdod erhebt sich, vielleicht mit Hilfe von Osorkon IV., gegen Sargon. Iamani hatte selbst seinen Vorgänger Achimeti gestürzt. Dieser war ein Änhänger von Assyrien. Nachdem Aschdod und andere Städte von Sargon erobert wurde, flüchtet Iamani nach Ägypten, wird aber von Schabaka an Assyrien ausgeliefert.

Bau- und Kultpolitik

In Bubastis der Griff eines Sistrums; in Athribis ein Türsturz; in Sais zwei Stelen und dazu die Stelen aus dem Flussdelta; in Memphis und Saqqara u. a. eine [oder mehrere] Kapelle, ein zweites Apisbegräbnis seiner Regierung im 14. Jahr, Stele, Statuetten und kleinere Objekte; in der Oase Bahrija ein Block; in Abydos Grab oder Kenotaph der Tochter von Schabaka; in Dendera Umfassungsmauer und Denkmäler aus Gold und Silber nach der Stele des Baumeisters Paudenhor; in Medamud eine Säulenhalle, in Medinet Habu ein Pylon des kleinen Tempels; in Karnak die Restaurierung des 4. Pylons und Vorbau, Dekoration im Ptah-Tempel, Erneuerung des "Schatzhauses" im Norden der Festhalle von Thutmosis III.und Arbeit an einem "Goldhaus" (Säulenbau nördlich des 3. Pylons), Weihung (mit Amenirdis) einer Kapelle des Osiris-Herrn-des-Lebens, Vorgängebau des Gebäudes von Taharqa am Heiligen See; in Luxor Reliefs und Säulenvorhalle; in Wadi Hammamat eine Inschrift aus dem 12. Jahr und in Esna ein Naos. In Unternubien (auch nicht in Elephantine) ist Schabaka nicht bezeugt. Dafür finden sich Zeugnisse im Sudan wie Arbeiten am Tempel von Kawa (Säule mit Weihung an Anukis); Kleinfunde, u. a. Zerenmonialstempel aus dem Becken von Dongola.

Sein Grab

Er wird in einer Pyramide in El-Kurru im Sudan bestattet. Von der Grabausstattung sind Reste erhalten. Außerdem wurde, wie schon bei Pije, das Begräbnis seiner Pferde gefunden. Seine Königsplastik ist ebenfalls sehr gut bezeugt.

Das Andenken an Schabaka und der anderen Pharaonen der kuschitischen Dynastie wird später von Psammetich II. verfolgt.

Literatur

  • Horst Beinlich: Bemerkungen zum Schabaka-Stein (Göttinger Miszellen 122), Göttingen 1991, S. 15-20

Weblinks

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