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Satu Mare
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Satu Mare (deutsch und jiddisch: Sathmar, ungarisch: Szatmárnémeti) ist eine Stadt mit 115.000 Einwohnern im Bezirk Satu Mare in Rumänien. Sie ist Rumäniens nordwestlichste Großstadt und liegt dicht an der Grenze zu Ungarn.
| Satu Mare | |||||||||||||
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| Basisdaten | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Bild:Flag of Romania.svg Rumänien | ||||||||||||
| Historische Region: | Sathmar | ||||||||||||
| Bezirk: | Satu Mare | ||||||||||||
| Koordinaten: | Koordinaten: 47° 47' N, 22° 52' O47° 47' N, 22° 52' O | ||||||||||||
| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | ||||||||||||
| Einwohner: | 115.000 (2002) | ||||||||||||
| Postleitzahl: | (alt 3900) | ||||||||||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 61 | ||||||||||||
| Kfz-Kennzeichen: | SM | ||||||||||||
| Struktur und Verwaltung | |||||||||||||
| Gemeindeart: | Stadt | ||||||||||||
| Oberbürgermeister: | Iuliu Ilyés (UDMR) | ||||||||||||
| Postanschrift: | P-ta 25 Octombrie Nr. 1 440026 Satu Mare | ||||||||||||
| Webpräsenz: | |||||||||||||
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Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die Stadt gehörte die meiste Zeit ihrer Existenz zum Königreich Ungarn. Sie wurde erstmals unter dem Namen Castrum Zothmar in einer ungarischen Chronik im 10. Jahrhundert erwähnt. Zu der Zeit war sie als Festung Teil einer Wojwodschaft, die von Menumorut regiert wurde. Auf dem Gebiet der Festung siedelten im Jahr 1006 Teutonen, und dann in der damals noch selbstständigen Stadt Mintiu auf der anderen Seite des Flusses Someş deutsche Siedler.
Nach 1543 war die Festung in den Händen der Bathory-Familie. Sie wurde verstärkt und ein Burggraben gebaut. Unter der Belagerung durch die Osmanen 1562 und später durch die Habsburger wurde sie zerstört. Der österreichische General Lazar Schwendi ließ sie von dem Architekten Ottavio Baldigara im italienischen Stil in Form eines Pentagons wiederaufbauen.
1721 wurde Satu Mare mit Mintiu als königliche Freistadt vereinigt und blühte als Zentrum für Handel und Handwerk. Im 18. Jahrhundert wurde ein Großteil der Stadt neugebaut.
Seit dem Vertrag von Trianon von 1920 gehört die früher mehrheitlich von Ungarn bewohnte Stadt und ihr östliches Hinterland zu Rumänien. Nach dem Zweiten Wiener Schiedsspruch von 1940 gehörte Satu Mare wieder zu Ungarn, wurde aber im Herbst 1944 durch sowjetische Truppen eingenommen und gehört seither wieder zum rumänischen Staatsgebiet. Seitdem hat sich die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung durch den Zuzug von Rumänen und die Auswanderung fast aller Deutschen und Juden nachhaltig verändert.
Die einflussreiche chassidisch-jüdische Organisation Satmar, die ihren Hauptsitz heute in New York City hat, entstand hier. Hauptmerkmal von Satmar heute ist die strikte Ablehnung jedes weltlichen Zionismus, der nicht vom Messias persönlich angeführt wird.
Kunst und Kultur
- Philharmonie Dinu Lipatti
- Deutsche Jugendorganisation "Gemeinsam"
- Theater "Teatru de Nord"
Städtepartnerschaften
Persönlichkeiten
- Gábor Darvas (* 18. Januar 1911 † 18. Februar 1985), ungarischer Komponist und Musikwissenschaftler
- Zita Funkenhauser (* 1. Juli 1966), deutsche Florett-Fechterin
- Ernest Klein (* 1899 1983), kanadischer Linguist und Rabbiner, geboren in Szathmar
- Rita König (* 12. März 1977), deutsche Florettfechterin
- Monika Weber (* 7. Februar 1966), deutsche Florett-Fechterin
Siehe auch
Weblinks
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