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Satellite-to-Satellite Tracking

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Unter dem Begriff Satellite-to-Satellite Tracking werden Methoden der Satellitengeodäsie zusammengefasst, bei denen die Erdsatelliten gegenseitige Distanzmessungen durchführen.

Die bisher übliche primäre Einmessung von Bodenstationen aus kann damit umgangen werden, ebenso wie daraus folgende Probleme der Bahnbestimmung, der Refraktion in der Erdatmosphäre usw.

Einleitung

Wenn zwei Erdsatelliten hintereinander auf annähernd gleicher Bahn die Erde umrunden, bleibt der Abstand zwischen ihnen nicht konstant, sondern ändert sich je nach den Anomalien des Schwerefeldes. Als Wirkung etwas ungleichen Massenverteilung an der Erdoberfläche (Gelände), in der Erdkruste (Geologie) und im Erdmantel (Plattentektonik) ist in einer konstanten Bahnhöhe weder die Gravitation konstant noch ihre Richtung zentrisch zum Erdmittelpunkt. Daher unterliegt die Bahngeschwindigkeit der Satelliten kleinen Störkräften, die vom jeweiligen "Störpotential" des Erdkörpers in der Flughöhe abhängen.

Als Folge davon gibt es gegenüber einer (störungsfreien) Keplerbahn laufend Abweichungen, die sich auf Beträge im Kilometer-Bereich aufsummieren können. Auf die gegenseitige Distanz zweier "hintereinander" fliegender Satelliten wirken sie sich (je nach Abstand) mit Größen im Meter- bis Hektometer-Bereich aus.

Direkte Messung der "Bahnstörungs-Differenzen"

Die neuartige Technik von SST-Distanzmessungen ist damit eine hochwillkommene Ergänzung zum den bisherigen Methoden der Satellitengeodäsie und der Geoidbestimmung.

Die Messung selbst erfolgt z.B. mit Mikrowellen - siehe auch EDM und SECOR - und kann heute bereits auf mm..cm genau erfolgen.

Ein erstes, weitgehend erfolgreiches Projekt ist GRACE, bei dem 2 speziell ausgestattete geodätische Satelliten in rund 200 km hintereinander um die Erde kreisen.


Probleme der Interpretation

einige Stichworte: Störungsrechnung, Potentialtheorie und Umkehrsätze, systemat. Fehler, Gesteinsdichte und geolog. Einflüsse ...

Wikipedia
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