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Sassenburg

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen der Gemeinde Sassenburg.png
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Gifhorn
Koordinaten: Koordinaten: 52° 31′ N, 10° 38′ O52° 31′ N, 10° 38′ O
Höhe: 55 – 69 m ü. NN
Fläche: 88,4 km²
Einwohner: 10.946 (29. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 124 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38524 (alt: 3177)
Vorwahlen: 05371, 05378, 05379
Kfz-Kennzeichen: GF
Gemeindeschlüssel: 03 1 51 025
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bokensdorfer Weg 12
38524 Sassenburg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Volker Arms SPD

Sassenburg ist eine Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Gifhorn.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Im Übergangsbereich zwischen Harz und Heide erstreckt sich östlich von Gifhorn und nordwestlich von Wolfsburg das Gebiet der Gemeinde Sassenburg. Sie wird in ihrem südlichen Bereich in ost-westlicher Richtung von der Aller durchflossen. In Nord-Süd-Richtung durchschneidet der Elbe-Seitenkanal das Gemeindegebiet.

Geologie

Die Landschaft wird im Nordwesten vom Großen Moor, einem weitgehend abgetorften Hochmoor bestimmt, das in den 1980er Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Nach Osten hin geht es in ein sanft welliges Hügelland über, nach Süden in das Aller-Urstromtal.

Nachbargemeinden

Benachbarte Gebietskörperschaften sind die Stadt Gifhorn, die Samtgemeinden Boldecker Land, Isenbüttel und Wesendorf. Nächstgelegene größere Städte sind Wolfsburg und Braunschweig.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Dannenbüttel, Grußendorf, Neudorf-Platendorf, Stüde, Triangel und Westerbeck (einschließlich Wohnplatz Neuhaus). Vor dem östlichen Ortsrand Westerbecks befindet sich das Rathaus.

Geschichte

Heutige Verwaltungseinheit

Sassenburg ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Gifhorn, die im Zuge der Niedersächsischen Gebietsreform 1974 aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Dannenbüttel, Grußendorf, Neudorf-Platendorf, Stüde, Triangel und Westerbeck hervorgegangen ist. Ihren Namen erhielt die Gemeinde nach einer gleichnamigen Fluchtburg der Sachsen aus dem frühen Mittelalter. Deren Wallanlagen sind heute noch schemenhaft zu erkennen. Sie liegen am Südufer der Aller in der Nähe von Dannenbüttel. Das Areal gehört heute zur Gemarkung Gifhorn.

Politik

Im Rat der Gemeinde Sassenburg sind folgende Fraktionen vertreten:

Die SPD stellt seit der Kommunalwahl 2006 die stärkste Fraktion im Rat, verfügt aber über keine eigene Mehrheit. Es wurden keine Gruppen gebildet.

Ortsräte

Jeder der sechs Ortsteile besitzt einen Ortsrat mit einem Ortsbürgermeister an der Spitze. Diese Gremien sind nicht beschlussfähig. Die Ortsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt jedoch dem Gemeinderat.

Bürgermeister

Mit der Kommunalwahl 2001 kam auch in Sassenburg die neue niedersächsische Kommunalverfassung zum Tragen. Mit ihr endete die althergebrachte personelle Trennung zwischen Bürgermeister (Politik) und Gemeindedirektor (Verwaltung), stattdessen wurde die „Eingleisigkeit“ eingeführt. Der Bürgermeister wurde erstmals direkt von der Bevölkerung gewählt und ist Chef der Verwaltung und Politik in einer Person.

Dieses Amt bekleideten:

  • 2001–2006: Wolfgang Stein (CDU)
  • seit 2006: Volker Arms (SPD)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Sassenburg-Stüde befindet sich das Naherholungsgebiet Bernsteinsee. Außerdem gibt es bei Dannenbüttel den Beversee.

Literatur

  • Der Landkreis Gifhorn. Hrsg. von Niedersächsischen Landesverwaltungsamt. Bremen 1972. (Die Landkreise in Gifhorn, Bd. 26. ISBN 3-87172-327-4.)
  • Seit der Gründungszeit der Gemeinde erscheint Die Sassenburg als amtliches Mitteilungsblatt. Der Inhalt der Sassenburg ging seit je erheblich über bloße amtliche Mitteilungen hinaus: es enthält u.a. vielfältige Vereinsmitteilungen.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Gifhorn/Sassenburg – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Wikipedia
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