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Saprobie

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Die Saprobie ist eine anhand von Indikatororganismen (Saprobionten) definierte semiquantitative Aussage über die biologische Gewässergüte. Sie zeigt die Belastung der Fließgewässer mit organischen, biologisch abbaubaren Stoffen an. Diese werden von Bakterien, Pilzen und Einzellern, Würmern, Kleinkrebsen und Insektenlarven unter Verbrauch von Sauerstoff abgebaut. Wegen ihren unterschiedlichen Ernährungsweisen und Sauerstoffbedürfnissen besiedeln unterschiedliche Arten dieser Organismen die unterschiedlich belasteten Gewässerabschnitte und sind so wichtige Indikatoren der Saprobie.

An Probestellen zur Erfassung der Gewässergüte werden die verschiedenen Teillebensräume (z.B. Steine, Holz, Sand, Schlamm, Pflanzen) nach den vorkommenden Gewässerorganismen abgesucht und die gesammelten Tiere (Mikro- und Makroorganismen) bestimmt. Aus der Häufigkeit der Arten und den spezifischen Saprobiewerten wird dann der Saprobienindex berechnet. Auf diese Weise wurde das Saprobiensystem erstellt, um die Gewässergüteklasse ermitteln.

Der Saprobie eines Gewässers steht seine Trophie (Nährstoffgehalt) komplementär gegenüber.

Weblinks

Wikipedia
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