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Ammoniumchlorid
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
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| Bild:Ion p1ammonium.png Bild:Ion n1chlorid.png | |||
| Allgemeines | |||
| Name | Ammoniumchlorid | ||
| Andere Namen | Ammoniummuriat, Ammoniaksalz, Lötstein | ||
| Summenformel | NH4Cl | ||
| CAS-Nummer | 12125-02-9 | ||
| Kurzbeschreibung | weiße Kristalle | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 53,49 g·mol-1 | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | 1,53 g·cm-3 | ||
| Schmelzpunkt | 335 °C | ||
| Siedepunkt | zerfällt | ||
| Dampfdruck | 1,3 hPa (? °C) | ||
| Löslichkeit | gut in Wasser (370 g/L bei 20°C) | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze |
R: 22-36 | ||
| MAK | ? | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Ammoniumchlorid (NH4Cl) ist ein weißes, gut wasserlösliches Salz, welches kubische Kristalle bildet und eine Molmasse von 53,49 g/mol sowie eine Dichte von 1,53 g·cm-3 besitzt.
Mit zunehmender Temperatur dissoziert Ammoniumchlorid zu Ammoniak und Chlorwasserstoff und ist demzufolge flüchtig, bis schließlich bei 340 °C eine rasche Sublimation erfolgt. Ammoniumchlorid schmilzt bei 520 °C unter Einwirkung von Druck. Bei diesen Reaktionen ist die Anwesenheit von katalytischen Mengen Wasser erforderlich. Als Lebensmittelzusatz trägt es die Nummer E 510.
Vorkommen
Ammoniumchlorid fällt als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Soda nach dem Solvay-Verfahren an.
Natürlich vorkommendes Ammoniumchlorid ist als Mineral Salmiak bekannt und verbreitet. Der Name "Salmiak" leitet sich von lat. "sal ammoniacum" (Salz des Ammon, siehe auch Namensherkunft von Ammoniak) ab, da es im Altertum in der Nähe eines Ammon-Tempels im heutigen Ägypten vorkam und mit Halit (Steinsalz) verwechselt wurde.
Synthese
Die Herstellung von Ammoniumchlorid erfolgt durch Neutralisation von wässriger Ammoniaklösung mit Salzsäure und anschließender Umkristallisation aus Wasser.
Verwendung
Verwendung findet Ammoniumchlorid heute unter anderem zur Herstellung von Kältemischungen, in der Färberei und Gerberei. Ebenfalls findet es Anwendung beim Verzinnen, Verzinken oder Löten, da es die Fähigkeit besitzt, mit Metalloxiden flüchtige Chloride zu bilden und somit die Metalloberfläche zu reinigen. Des Weiteren dient es in der Medizin als Expektorans und wird als Elektrolyt in Trockenbatterien eingesetzt; außerdem in Salmiak-Lakritz. Es ist auch häufig in Rauchpulver (weiß) vorhanden.
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