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Sachsen-Gotha-Altenburg
Aus Kefk.
| Flagge | Wappen |
|---|---|
| Bild:Flagge Herzogtum Sachsen-Altenburg.svg | Bild:Wappen Deutsches Reich - Herzogtum Sachsen-Altenburg (Mittleres).jpg |
| Karte | |
| Landeshauptstadt | Gotha |
| Regierungsform | Monarchie |
| Letztes Oberhaupt | Herzog Friedrich IV. |
| Dynastie | Wettiner |
| Bestehen | 1681 bis 1826 |
| Entstanden aus | Sachsen-Gotha Sachsen-Altenburg |
| Aufgegangen in | Sachsen-Coburg-Gotha Sachsen-Altenburg |
| Umgebungskarte | |
| Bild:SajoniaGothaAltenburg.png Lage Sachsen-Gotha-Altenburgs in Thüringen | |
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Das Herzogtum Sachsen-Gotha und Altenburg war eines der sogenannten Ernestinischen Herzogtümer auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Thüringen. 1806 trat Sachsen-Gotha-Altenburg dem Rheinbund und 1815 dem Deutschen Bund bei.
Das Aussterben der Dynastie im Jahr 1825 führte zur Aufteilung: Sachsen-Gotha kam zu Sachsen-Coburg, und Sachsen-Altenburg kam an den Herzog von Sachsen-Hildburghausen, der das kleine Hildburghausen an Sachsen-Meiningen abgab. Das Haus Sachsen-Gotha und Altenburg war ein deutsches Adelsgeschlecht, eine jüngere Nebenlinie der Ernestinischen Wettiner.
Entstehung des Herzogtums
Das Haus Sachsen-Gotha-Altenburg führt sich - wie auch die anderen Ernestinischen Häuser - auf Herzog Ernst I., den Frommen von Sachsen-Gotha (lebte 1601 bis 1675) zurück. Dieser war ein jüngerer Sohn des Herzogs Johann III. von Sachsen-Weimar. 1640 teilte Ernst der Fromme mit seinen Brüdern das väterliche Erbe auf (Ernestinische Teilung), Sachsen-Gotha wurde dabei von Sachsen-Weimar abgetrennt und an Ernst den Frommen übergeben. 1672 starb in Sachsen-Altenburg die dortige Herzogsfamilie aus, das Land wurde daraufhin zwischen Sachsen-Weimar und Sachsen-Gotha geteilt, wobei Sachsen-Gotha den Löwenanteil erhielt. So war das Herzogtum Sachsen-Gotha und Altenburg entstanden, und die Familie Ernst des Frommen nannte sich ab diesem Zeitpunkt nach ihrem Herzogtum.
1675, nach dem Tode Ernst des Frommen, kam es unter seinen Kindern zu einer erneuten Landesteilung (Gothaer Hauptreceß). Altenburg und Gotha bleiben dabei in einer Hand und wurden an den ältesten Sohn Ernst des Frommen Friedrich I. vergeben.
Aussterben und Nachfolger
Die letzten beiden Herrscher aus dem Geschlecht Sachsen-Gotha und Altenburg starben ohne männlichen Nachfolger. Herzog August hatte nur eine Tochter, Herzog Friedrich IV., der wegen Krankheit sowieso kaum regierte, starb unverheiratet und kinderlos. Nach seinem Tode folgten langwierige Erbstreitigkeiten unter den übrigen ernestinischen Fürstenhäusern, die schließlich durch einen Schiedsspruch Königs Friedrich August I., des Gerechten von Sachsen gelöst wurden.
Sachsen-Gotha-Altenburg wurde geteilt, Altenburg fiel an den Herzog von Sachsen-Hildburghausen, während Gotha an den Herzog von Sachsen-Coburg-Saalfeld fiel, der allerdings auf Saalfeld verzichten musste, so dass das neue Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha entstand.
Herzöge von Sachsen-Gotha und Altenburg
Name, Lebensdaten, Regierungsdaten, verheiratet mit
- Ernst I. von Sachsen Gotha, 1601-1675, 1640-1675, Elisabeth Sophia, geb. Herzogin von Sachsen-Altenburg
- Friedrich I., 1646 - 1689, 1675 - 1689, in erster Ehe mit Magdalena Sybille, geb. Herzogin von Sachsen-Weißenfels, in zweiter Ehe mit Christine, geb. Markgräfin von Baden-Durlach
- Friedrich II., 1676 - 1732, 1689 - 1732, Magdalena Augusta, geb. Herzogin von Anhalt-Zerbst
- Friedrich III., 1699 - 1772, 1732 - 1772, Luise Dorothea, geb. Herzogin von Sachsen-Meiningen
- Ernst II. Ludwig, 1745 - 1804, 1772 - 1804, Charlotte Amalie, geb. Herzogin von Sachsen-Meiningen
- August, 1772 - 1822, 1804 - 1822, in erste Ehe mit Luise Charlotte, geb. Herzogin von Mecklenburg-Schwerin, in zweiter Ehe mit Karoline Amalie, geb. Prinzessin von Hessen-Kassel
- Friedrich IV., 1774 - 1825, 1822 - 1825, mit seinem Tod Aussterben des Hauses Sachsen-Gotha-Altenburg
Sachsen-Weimar | Sachsen-Coburg-Eisenach | Sachsen-Coburg | Sachsen-Eisenach | Sachsen-Altenburg | Sachsen-Gotha | Sachsen-Gotha-Altenburg | Sachsen-Marksuhl | Sachsen-Jena | Sachsen-Eisenberg | Sachsen-Hildburghausen | Sachsen-Römhild | Sachsen-Saalfeld | Sachsen-Meiningen | Sachsen-Coburg-Saalfeld | Sachsen-Weimar-Eisenach | Sachsen-Coburg und Gotha
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Rang erhöht durch Napoleon → Königreiche: Bayern | Sachsen | Württemberg | Großherzogtümer: Baden | Hessen
Napoleonische Staaten → Königreiche: Westphalen | Großherzogtümer: Berg | Würzburg | Fürstentümer: Aschaffenburg (ab 1810 als Großherzogtum Frankfurt) | Von der Leyen | Regensburg (bis 1810)
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