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Single Instruction Multiple Data
Aus Kefk.
| Single Instruction | Multiple Instruction | |
|---|---|---|
| Single Data | SISD | MISD |
| Multiple Data | SIMD | MIMD |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Single_Instruction_Multiple_Data, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
SIMD (Single Instruction Multiple Data) ist eine Architektur von Großrechnern beziehungsweise Supercomputern nach dem Klassifizierungsverfahren von Michael J. Flynn. SIMD-Computer, auch bekannt als Array-Prozessoren oder Vektorrechner, dienen der schnellen Ausführung gleichartiger Rechenoperationen auf mehrere gleichzeitig eintreffende oder zur Verfügung stehende Eingangsdatenströme und werden vorwiegend in der digitalen Bildverarbeitung (Stichwort: JPEG, MPEG2, DCT) eingesetzt.
Viele moderne Mikroprozessoren (wie PowerPC und x86) besitzen inzwischen SIMD-Erweiterungen, das heißt spezielle zusätzliche Befehlssätze, die mit einem Befehlsaufruf gleichzeitig mehrere gleichartige Datensätze verarbeiten.
Allerdings muss man unterscheiden zwischen Befehlen, die lediglich gleichartige Rechenoperationen ausführen und anderen, die bis in den Bereich der DSP-Funktionalität hineinreichen (Beispielsweise ist AltiVec in dieser Hinsicht wesentlich leistungsfähiger als 3DNow!).
Siehe auch: Flynnsche Klassifikation, SISD, MISD, MSIMD, MIMD, MMX, ISSE, 3DNow!, AltiVec, SSE2, SSE3, SSSE3
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