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SBB A 3/5 GB

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Bitte überarbeiten, so kein Artikel Sippel2707 14:35, 5. Mär. 2007 (CET)

Werdegang

Die SBB A 3/5 des 600er und 700er Nummernblocks wurden von der Lokomotivfabrik Winterthur für die SBB geliefert. Diese Dampflokomotiv-Serie ist unter der Bezeichnung A 3/5 GB bekannt und wurde als Gotthardlokomotive bezeichnet, weil ein Teil davon auf der Gotthardbahn unterwegs war. Sie hatten die von den SBB von der Gotthardbahn (GB) übernommenen, 1894 - 1908 gebauten, A 3/5 zum Vorbild, welche die Betriebsnummern 901-938 hatten und 1925 ausgemustert wurden.

Im Anschluss an die Lieferung der Nassdampfmaschinen (sogenannte 700er Serie) wurden von der Lokomotivfabrik Winterthur von 1907 bis 1915 weitere A 3/5 für die Bundesbahnen gebaut. Diese Serie erhielt mit Ausnahme der beiden ersten Versuchsloks 501 und 502 von 1907 die Betriebsnummern 601 - 649 und wurde für den gemischten Dienst mit 3-achsigem Schlepptender ausgerüstet. Die 49 von den SBB nachbestellten A 3/5 der sogenannten 600er Serie unterschieden sich in einigen Details von den 700ern, denn dem technischen Fortschritt entsprechend wurden sie mit Vierzylinder- Heißdampfmaschinen, die 1.500 PS leisteten, ausgestattet. Unterschiede gab es bei der Anordnung der Zylinder und Umlaufbleche, auch Kesselleitungen und Aufstiege wurden anders angeordnet. Sie waren in den Kreisen I-IV den Depots Yverdon, Biel und Zürich zugeteilt. Die dem Depot Zürich zugeteilten 600er wurden auch noch nach der Elektrifizierung 1920/22 auf und neben der Gotthardstrecke gesehen. Mitte der 30-iger Jahre wurden die ersten 600er (1934 die Nr. 620 aus dem Jahre 1912) ausgemustert. Bis 1946 wurden die 613 und weitere 21 Stück dieser Loks nach ihrer Ausmusterung von den niederländischen Eisenbahnen (NS) übernommen, und dort als Baureihe 35 erfasst. Im Jahr 1952 wurden sie auch bei der NS ausgemustert. Von der 600er-Serie einschließlich der nach Holland verkauften Loks blieb leider kein Exemplar erhalten. Gemessen an Betriebskilometern und Betriebsjahren waren es trotzdem die erfolgreichsten Schweizer Schnellzugs-Lokomotiven. Die Nr. 616 war ein Exponat bei der internationalen Ausstellung in Turin, die Nr. 634 wurde bei der Schweizerischen Landesausstellung in Bern präsentiert.

Technische Daten

  • Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit vorwärts betrug 100 km/h.
  • Länge über Puffer 18,74 Meter
  • Achsstand fest 4350 mm, Achsstand gesamt 8650 mm, Achsstand mit Tender 15.400mm
  • Treibrad-Durchmesser 1780mm
  • Reibungsgewicht 48t
  • Zylinderdurchmesser 425 mm
  • Kesseldruck max. 14kg pro Quadratzentimeter
  • Rostfläche 2,8 Quadratmeter
  • Heizfläche 161,6 Quadratmeter.
  • Der Tender konnte 18 Kubikmeter Wasser und drei Tonnen Kohle fassen.
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