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Helmholtz-Theorem
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Das Helmholtz-Theorem (auch Helmholtz-Zerlegung, nach Hermann von Helmholtz) ist ein mathematischer Satz, der hauptsächlich in der Physik Anwendung findet.
Er besagt, dass es möglich ist, ein (fast) beliebiges Vektorfeld
als eine Superposition eines rotationsfreien Feldes
und eines divergenzfreien Feldes
darzustellen.
Ein rotationsfreies Feld lässt sich jedoch wiederum durch ein skalares Potential
darstellen, ein divergenzfreies Feld durch ein Vektorpotential
.
und
dann folgt
und
Es ist also möglich das Vektorfeld
durch die Potentiale
und
auszudrücken (das Helmholtz-Theorem).
Die Potentiale lassen sich durch die folgenden Integrale aus dem Feld
gewinnen:
Wobei V das die Felder enthaltende Volumen ist.
Die mathematische Voraussetzung für die Anwendung des Helmholtzschen Theorems ist neben der Differenzierbarkeit des Vektorfelds
, dass es für
schneller als
gegen 0 geht, also
. Ansonsten divergieren die obigen Integrale, lassen sich also nicht mehr berechnen.
Dieses Theorem ist besonders in der Elektrodynamik von Interesse, da sich mit seiner Hilfe die Maxwell-Gleichungen im Potentialbild schreiben und einfacher lösen lassen. Für alle physikalisch relevanten Probleme sind dabei die mathematischen Voraussetzungen erfüllt.
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