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Rurtalsperre

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Luftaufnahme der Rurtalsperre
Daten
Bauzeit: 1. Ausbau: 1934 - 1938
2. Ausbau: 1955 - 1959
Höhe über Talsohle: 69,50 m
Höhe über Gründungssohle: 77,20 m
Höhe der Dammkrone: 284,43 m ü. NN
Speicherraum (Mit Obersee): 202,6 Mio. m³
Speicherraum (Ohne Obersee): 181,8 Mio. m³
Gesamtstauraum (Mit Obersee): 203,2 Mio. m³
Stauziel: 280,50 - 281,50 m ü. NN
Wasseroberfläche bei Höchststau: 783 ha
Dammvolumen: 2.600.000 m³
Kronenlänge: 480 m
Kronenbreite: 15 m
Böschungsneigung luftseitig: 1:1:1,5
Böschungsneigung wasserseitig: 1:2,75 / 1:2
Einzugsgebiet: 288,1 km²
(ohne Urft und Olef)
Bemessungshochwasser: 450 m³/s

Die Rurtalsperre Schwammenauel befindet sich in Nordrhein-Westfalen.

Der hinter der Talsperre befindliche Rurstausee, der zum Wasserverband Eifel-Rur gehört, ist nach der Bleilochtalsperre (Thüringen) der volumenmäßig zweitgrößte Stausee Deutschlands.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Rurtalsperre Schwammenauel steht in der Nord-Eifel, zwischen Simmerath und Heimbach (Eifel). Der Rurstausee, der voll aufgestaut etwa 24 km lang ist, 783 ha Gesamtfläche und 203,2 Mio. m³ Stauraum aufweist, liegt im 2004 gegründeten Nationalpark Eifel.

Nutzung

Bild:CP Rurtalsperre-Wasser.jpg
Luftaufnahme der Wasserseite der Rurtalsperre

Neben der Wasserstandsregulation der Rur wird die Talsperre zur Stromerzeugung genutzt. Das Speicherkraftwerk hat eine installierte Leistung von 15 MW und ein Regelarbeitsvermögen von jährlich 25 GWh. Außerdem dient der Obersee der Trinkwasserversorgung. Heute werden Rur-, Urft- und Oleftalsperre im Verbund betrieben und sichern so die Verfügbarkeit von etwa 265 Millionen Kubikmeter Stauraum.

Ebenfalls ist sie ein von Wassersportlern und Erholungssuchenden geschätztes Naherholungsgebiet. Eine Besonderheit ist die (Halb-)Insel Eschauel, die je nach Wasserstand auch zu Fuß zu erreichen ist.

Staudamm

Bild:Rurtalsperre1.jpg
Obersee des Rurstausees zwischen Einruhr und Rurberg

Der Staudamm, der 1934 erbaut wurde, ist ein Erd- und Steinschüttdamm. Er hat eine innen liegende Dichtung aus Lehm. Im Erstausbau wurde er 1939 in Betrieb genommen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Grundablassrohre der Talsperre als Abwehrmaßnahme gegenüber den vorrückenden Alliierten am 10. Februar 1945 gesprengt. Nach der Erweiterung von 1955 wurde der Damm 1961 um etwa 20 m erhöht.

Literatur

  • Peter Franke, Wolfgang Frey: Talsperren in der Bundesrepublik Deutschland. DNK - DVWK 1987, ISBN 3-926520-00-0

Siehe auch

Weblinks

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Koordinaten: 50° 37′ 57" n. Br., 6° 23′ 55" ö. L.

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Rurtalsperre, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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