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Romy (Fernsehpreis)

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Die Romy ist ein österreichischer Fernsehpreis, der von der Tageszeitung Kurier zur Erinnerung an die international bekannte deutsch-französische Schauspielerin Romy Schneider seit 1990 vergeben wird. Initiator und Designer der Romy ist Rudolf John. Die Preisträger werden je nach Kategorie vom Fernsehpublikum oder einer Jury ausgewählt.

Inhaltsverzeichnis

Statistik und Kurioses

  • Längste Siegesserie
    Armin Assinger hat von 2000 bis 2005 jedes Jahr eine Romy gewonnen.
  • Längster Zeitraum zwischen zwei Siegen
    Danielle Spera gewann 1991 und 2007 eine Romy. Es liegen also 16 Jahre dazwischen.
  • Längste Dankesrede
    Kathi Zechner hielt 1996 eine Rede von 20 Minuten.
  • Kürzeste Dankesrede'
    Tobias Moretti bedankte sich 2004 mit einem schlichten "Danke.Danke.Danke."

2007 bekam Walter Straub, der scheidende Geschäftsführer der Hofburg Kongresszentrum & Redoutensäle Wien, wo alljährlich die Romyverleihung statt findet, eine Ehren-Romy, in der erfundenen Kategorie „Bester Burgherr“.

Im Jahr 2006 erhielt Moritz Bleibtreu seine zweite Romy als Beliebtester Schauspieler. Bei der After-Show-Party soll ihm angeblich die Romy gestohlen worden sein, wobei es fast zu einer Schlägerei kam, als er sie am Tisch von Alex Scheurer wiederfand.

Bei der Verleihung 1998 wurde Marcel Prawy die Platin Romy für das Lebenswerk von Otto Schenk in einem Kurier-Plastiksackerl überreicht. Dies war eine Anspielung auf die Gewohnheit des Opernkenners, viele Dinge in Plastiksackerln aufzubewahren.

Bei der selben Verleihung trug Caterina Valente ihre Dankesrede singend vor.

1996 kam es zur sogenannten „Grapsch-Affäre“. O. W. Fischer, der in diesem Jahr für das Lebenswerk ausgezeichnet wurde, soll Baumeistergattin Christine Lugner an das Knie gefasst haben, welches ihn „mitfühlend, lieb angelacht“ hat.

Die einzige hölzerne Romy erhielt 1995 Reginald von Ravenhorst, der Schäferhund Rex aus Kommissar Rex, welcher in diesem Jahr als der Beliebteste Serienstar außer Konkurrenz geehrt wurde.

Der wohl romantischste Moment in der Romy-Geschichte fand 1994 statt, als Wolfgang Fierek bei seiner Romy-Auszeichnung als Beliebtester Serienstar seine Freundin Djamila vor laufender Kamera fragte: „Willst du meine Frau werden?“. Der Heiratsantrag wurde angenommen.

1992 kam es zu einem Todesfall während der Romy-Verleihung. Thomas Pluch erlag sieben Minuten, nachdem er seine Romy für das Beste Drehbuch des Jahres erhalten hatte, einem Herzinfarkt. Die Gala wurde abgebrochen, auch wenn das vielen nicht recht war. Uschi Glas: „Was auch passiert, the show must go on“. Alle weiteren Romy-Gewinner des Jahres erhielten ihre Statuetten erst nachträglich bei der Verleihung 1993.

Statuette

Die 24karätig vergoldete Romy-Statuette ist 30,5 cm hoch, wiegt knapp einen Kilo und steht auf einem Edelserpentin-Sockel. Geformt wurde sie nach einer Filmszene aus Der Swimmingpool mit Alain Delon, in der sich Romy Schneider den Träger ihres Kleides richtet.

18. Romyverleihung

Die letzte Romyverleihung fand am 21. April 2007 in der Wiener Hofburg statt, der ORF hat die Verleihung live übertragen.

Preisträger

Weblinks

kurier.at/romy

Wikipedia
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