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Robert de Montesquiou
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Marie Joseph Robert Anatole comte de Montesquiou-Fezensac (* 7. März 1855 in Paris; † 11. Dezember 1921 in Menton) war ein französischer Schriftsteller.
Robert de Montesquiou stammte aus einer hochadligen südfranzösischen Familie (er selbst zählte D'Artagnan zu seinen Ahnen). Als Dichter und Romanautor zählt man ihn zu den Symbolisten. Berühmt wurde er jedoch vor allem als Vorbild der exzentrischen Romanfiguren Des Esseintes in A rebours von Joris-Karl Huysmans und Charlus in A la recherche du temps perdu von Marcel Proust. Sein Porträt malte James McNeill Whistler 1891/92 unter dem Titel Arrangement in Black and Gold. Seine Memoiren wurden 1923 unter dem Titel Les pas effacés veröffentlicht.
Werke in deutscher Übersetzung
- Rodolphe Bresdin der Unentwirrbare, übersetzt von Peter Hahlbrock, Berlin, Rembrandt, 1977.
Literatur
- Link-Heer, Ursula/Erdmann, Eva: Robert de Montesquiou und die ideographischen Zeichen: Jugendstil, japonisme und preziöse Lyrik, in: Gebhard, Walter (Hrsg.): Ostasienrezeption zwischen Klischee und Innovation: zur Begegnung zwischen Ost und West um 1900, München, Iudicium, 2000, 283-304.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Montesquiou, Robert de |
| ALTERNATIVNAMEN | Montesquiou-Fezensac, Marie Joseph Robert Anatole comte de |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 7. März 1855 |
| GEBURTSORT | Paris |
| STERBEDATUM | 11. Dezember 1921 |
| STERBEORT | Menton |
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Kategorien: Autor | Franzose | Geboren 1855 | Gestorben 1921 | Mann | Wikipedia
