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Robert Schneider
Aus Kefk.
Im Alter von zwei Jahren wurde er vom Bergbauernehepaar Schneider adoptiert und wuchs in Meschach auf. Von 1981 - 1986 studierte er Komposition, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Wien. Danach arbeitete er als Fremdenführer und Organist.
Seit 1984 ist er literarisch tätig. Seinen Debütroman, Schlafes Bruder, veröffentlichte er 1992 im Reclam Verlag, nachdem er bereits von 23 Verlagen abgelehnt worden war. Das Buch wurde ein internationaler Erfolg und bisher in 24 Sprachen übersetzt. 1995 wurde es unter der Regie von Joseph Vilsmaier verfilmt und unter anderem für den Golden Globe 1996 nominiert. Das Buch Schlafes Bruder - Der Film erschien 1996 im Gustav Kiepenheuer Verlag (der Aufbau Verlagsgruppe zugehörig). Darin sind die Dreharbeiten aus den unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten dokumentiert.
Robert Schneider erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Dramatiker-Preis der Potsdamer Theatertage (1993), den Alemannischen Literaturpreis (1993), das Robert-Musil-Stipendium der Stadt Wien (1993 - 1996), den Eliette-von-Karajan-Literaturpreis der Salzburger Osterfestspiele (1994) und den Premio Grinzane Cavour Turin (1994).
Inhaltsverzeichnis |
Werke
Bücher
- Schlafes Bruder (1992)
- Die Luftgängerin (1998)
- Die Unberührten (2000)
- Der Papst und das Mädchen (2001)
- Schatten (2002)
- Kristus (2004)
Theaterstücke
Literatur
- Anna-Lena Scholz: Überweltigend! Robert Schneiders "Schlafes Bruder" und Patrick Süskinds "Das Parfüm", in: Kritische Ausgabe, Heft 1/2005, S. 30ff., ISSN 1617-1357
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schneider, Robert |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 16. Juni 1961 |
| GEBURTSORT | Meschach, Vorarlberg/Österreich |
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