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Robert Maxwell

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Ian Robert Maxwell (* 10. Juni 1923; † 5. November 1991; geboren als Ján Ludvik Hoch) war ein britischer Verleger und Politiker.

Leben

Robert Maxwell wurde in einem karpato-ukrainischen Dorf (Slatinské Doly, heute Teil von Solotwino [ukrainisch Солотвино]), das heute zur Ukraine gehört, in ärmlichen Verhältnissen geboren. 1939 wurde die Gegend von Ungarn besetzt. Ein großer Teil seiner Familie wurde umgebracht. Maxwell gelangte 1940 als 17-jähriger Flüchtling nach Großbritannien.

Berühmt geworden ist Maxwell als „Pressezar” (unter anderem besaß er die Daily Mirror) eines von ihm gegründeten wissenschaftliches Verlagsimperiums namens Pergamon Press. Er verschwand 1991 auf geheimnisvolle Weise, nackt, durch einen Sturz in ruhiges Gewässer von seiner Luxus-Yacht. Maxwells Leiche wurde von einem Spanier aus dem Meer gefischt und in Israel bestattet. Maxwell soll nach Angaben des Mossad Aussteigers Victor Ostrovsky über Jahre für den israelischen Geheimdienst tätig gewesen sein. Demnach soll er auch von einem Kidon-Team des Mossad ermordet worden sein, weil er über Mossad Machenschaften in Moskau auspacken wollte. Sein Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten, Robert Rubin, früher bei Goldman Sachs, wurde später Secretary of the Treasury (USA-Finanzminister).

In der Literatur

In Henning Mankells Roman "Der Mann, der lächelte" ("Mannen som log") tritt Robert Maxwell als ehemaliger Geschäftspartner des fiktiven, undurchsichtigen Wirtschaftsmoguls Alfred Harderberg auf. Dass Maxwell unter ungeklärten Umständen starb, wird auch erwähnt und soll die Zwielichtigkeit der Umstände unterstützen.

Weblinks

Wikipedia
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