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Robert Frank
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Robert Frank (* 9. November 1924 in Zürich, Schweiz) ist ein schweiz-amerikanischer Fotograf, Regisseur und Kameramann.
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Leben
Robert Franks Mutter war Schweizerin, sein Vater staatenlos. Der staatenlose Vater beantragte für seine Söhne die Schweizer Staatsbürgerschaft. Robert Frank besuchte von 1937-1940 das Lavater-Gymnasium in Zürich. Von 1941-1942 absolvierte er eine freie Ausbildung beim Fotografen und Grafiker Hermann Segesser in Zürich.
Zwischen 1941 und 1947 arbeitete Robert Frank als Fotograf in Zürich und Genf und war unter anderem für die Standbilder in verschiedenen Schweizer Filmen zuständig. Anschließend reiste er nach New York und arbeitete kurz für die Zeitschrift Harper's Bazaar.
Bei Auslandsreisen im Auftrag seiner Arbeitgeber in den Jahren von 1948-1954 unter anderem durch Peru, Bolivien, Spanien, Italien, Südfrankreich, England und Wales traf Robert Frank die Fotografen und Bildjournalisten Elliott Erwitt, Edward Steichen und Walker Evans. In dieser Zeit arbeitete er für Magazine wie Life, McCall’s, Look, Charm, Vogue und Fortune.
Ab 1953 begann Frank in New York mit Edward Steichen Werke für die Ausstellung Post-War European Photographers am Museum of Modern Art und für The Family of Man ausfindig zu machen und auszuwählen.
1954 bewarb er sich um ein Guggenheim-Stipendium, das ihm 1955 auch gewährt wurde. Er plante eine grossangelegte Bildreportage über die Vereinigten Staaten zu fotografieren. Bis 1957 reiste er deswegen durch die USA und machte 28000 Fotos, von denen er 83 zu seinem Buch Die Amerikaner zusammenstellte. Er traf unterwegs den vagabundierenden Schriftsteller Jack Kerouac, der dann auch das Vorwort beisteuerte.
Ab 1958 begann Robert Frank Filme zu machen. Ab 1972 widmet er sich auch wieder der Fotografie.
Wirkung
Sein Buch Die Amerikaner kann als die Dokumentation einer ganzen Zivilisation angesehen werden. Robert Frank entwickelte einen völlig eigenständigen und neuen Stil in der Fotografie. Sein Einfluss auf eine Vielzahl anderer Künstler, wie z.B. Philip Lorca diCorcia machen Robert Frank zu einem der wichtigsten Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Literatur und Fotobände
- The Americans, 1958
- The lines of my hand, 1972
- Moving out, 1994
- Flamingo, 1997
- Twenty-four Photographs, 2003
- Come again, 2006
Filme
- Pull my daisy, 1959 (Mit Alfred Leslie)
- The sin of jesus, 1961
- O.K. end here, 1963
- Me and my brother, 1965/68
- Conversations in Vermont, 1969
- Liferaft earth, 1969
- About me, a musical, 1971
- Cocksucker blues, 1972
- Keep busy, 1975 (Mit Rudy Wurlitzer)
- Life dances on, 1980
- Energy and how to get it, 1981 (Mit Rudy Wurlitzer und Gary Hill)
- This song for Jack, 1983
- Home improvements, 1985
- Candy Mountain, 1987 (Mit Rudy Wurlitzer)
- Hunter, 1989
- C’est vrai! (One hour), 1990
- Last supper, 1992
- Moving pictures, 1994
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frank, Robert |
| KURZBESCHREIBUNG | amerikanischer Fotograf, Regisseur und Kameramann |
| GEBURTSDATUM | 9. November 1924 |
| GEBURTSORT | Zürich, Schweiz |
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