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Roadie

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Ein Roadie ist ein Techniker für den Live-Auftritt einer Musik-Gruppe. Er ist für den den Auf- und Abbau der Musikinstrumente und Verstärker- und Lichtanlagen zuständig. Er verlädt das Material meist mit Stagehands auf Trucks, um es am nächsten Morgen in einer neuen Stadt zu entladen.

Der Begriff stammt aus der englischen Sprache und leitet sich aus der englischen Bezeichnung für Straße (Road) ab. Damit wird ersichtlich, wo der Roadie seinen hauptsächlichen Aufenthaltsort hat. Denn übernachtet wird auf einer Tour im Nightliner, einem mit Betten ausgestatteten Reisebus.

Das Berufsbild des Roadies ist, ähnlich wie das des Cowboys, oft Gegenstand romantisierender Verklärung. Diese Idealisierung verstellt manchmal den Blick auf die Realität des Roadie-Lebens, das mit unregelmäßigen (jedoch überwiegend langen) Arbeitszeiten, körperlich teilweise extrem belastender Arbeit, ungesunder Ernährung und oft langer Trennung von Freunden und Familie verbunden ist. Früher wurde man Roadie, indem man vom Elektriker, Radio- und Fernsehtechniker oder anderen technischen (oder nicht technischen) Berufen quer einstieg. Meist wurde aus Hobby Leidenschaft und später ein Beruf. In Deutschland wurde Ende der 90er der Ausbildungsberuf Fachkraft für Veranstaltungstechnik geschaffen. Somit wurde erstmalig in Europa ein Standard für qualifiziertes Fachpersonal geschaffen und das Berufsbild professionalisiert. Die Erweiterung dessen ist der Meister für Veranstaltungstechnik.

Inhaltsverzeichnis

Abgrenzung zu anderen Begriffen

Dem verbreiteten Bild des Roadies entsprechen eher die sog. Stagehands. Dabei handelt es sich oft um ungelernte Arbeitskräfte, die nicht mit der Produktion auf Tournee gehen, sondern aus Kostengründen erst am jeweiligen Auftrittsort angeheuert werden. In einem Roadie nur einen Handlanger zu sehen, würde also den vielfältigen Aufgaben, die er zu erfüllen hat, nicht gerecht werden. Vielmehr muss der Roadie in der Lage sein, sich in einer ganzen Reihe von Berufsbildern qualifiziert zurecht zu finden: Er muss beispielsweise Elektriker, Statiker, Dekorateur, Musikinstrumentenbauer, Schreiner, Metallbauer, Spediteur etc. in einer Person sein. In der Regel aber gibt es für jedes Gewerk (Licht, Ton, Video, Pyro etc.) meist Spezialisten, die heutzutage eine entsprechende Ausbildung haben.

Formen

Der Backliner bezeichnet eine spezielle Art von Roadie, der nur für die Backline (alles was direkt hinter den Künstlern zu sehen ist), die Instrumente und direkt angeschlossenen Verstärker zuständig ist.

Ein weiterer Spezialist unter den Roadies ist der Rigger (kletternd) und Grounder (am Boden arbeitend), der für die Arbeiten am Gerüst (dem Rig) zuständig ist, woran die Lampen, Lautsprecher, Video-Beamer, etc. befestigt sind.

Rezeption

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  • Ein schöner Beitrag zu dem Begriff ist der Film "Roadie" mit Meat Loaf. Nicht ganz ernst zu nehmen, aber dennoch sehr unterhaltsam.
  • Des weiteren wird die Berufung des Roadie auch sehr schön in "Wayne's World 2" durch den Kakao gezogen.

Bekannte (Ex-)Roadies

Siehe auch

Wikipedia
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