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Rift Valley

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Rift Valley
Basisdaten
Hauptstadt Nakuru
Fläche 182.413 km²
Einwohner 8.786.300 (Berechnung 2007)
Bevölkerungsdichte  ? Einwohner pro km²
ISO 3166-2 KE-700
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Rift_Valley, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Rift Valley (RV) ist die größte der sieben Provinzen Kenias. Ihre Hauptstadt ist das am Nakurusee gelegene Nakuru.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Provinz besteht in einem bis 100 km breiten Tal, das sich in Nord-Süd-Richtung vom Turkanasee bis Nairobi zieht. Es ist ein Abschnitt des von dem Geologen und Entdecker John Walter Gregory als Great Rift Valley benannten Ostafrikanischen Grabenbruchs. In dieser beeindruckenden kenianischen Landschaft in der Nähe des Baringosees hatte Gregory den Begriff Great Rift Valley geprägt, der später auf das gesamte System des Großen Afrikanischen Grabenbruchs ausgeweitet wurde.
Bild:Rift Valley.jpg
Rift Valley in der Nähe von Nairobi


Nicht alle in dem Tal liegenden Ebenen sind fruchtbar, es wechseln Graslandschaften mit Wüstengebieten. Die Natronseen (Sodaseen) sind die Heimat einer eigentümlichen Vogelwelt, gekennzeichnet durch das Auftreten der für diesen Teil Afrikas charakteristischen Flamingos.

Rift Valley grenzt im Süden an Tansania, im Westen an Uganda und im Norden an Äthiopien und Sudan bzw. das zwischen den drei angrenzenden Staaten umstrittene Ilemi-Dreieck.

Bevölkerung

Bild:Pokot Woman.jpg
Frauen der Pokot, einer Untergruppe der Kalendjin

Rift Valley ist die an Bevölkerung am schnellsten wachsende Provinz Kenias; im Jahre 1989 gab es etwa 4.981.613 Einwohner, 1999 waren es bereits 6.987.036 und 2007 sind es schätzungsweise 8.786.372[1]. Hier leben verschiedene Bevölkerungsgruppen, darunter die Massai, Samburu, Turkana und Kalendjin.

Im Norden leben in Kakuma Flüchtlinge aus dem Südsudan, Äthiopien und Somalia.

Verwaltungsgliederung

Rift Valley ist in 18 Distrikte eingeteilt:

Distrikt Hauptstadt
Baringo Kabarnet
Bomet Bomet
Kajiado Kajiado
Kaiyo Iten/Tambach
Koibatek Eldama Ravine
Laikipia Nanyuki
Marakwet Kapsowar
Nakuru Nakuru
Nandi Kapsabet
Narok Narok
Samburu Maralal
Trans Mara Kilgoris
Trans-Nzoia Kitale
Turkana Lodwar
Uasin Gishu Eldoret
West Pokot Kapenguria


Das Rift-Valley-Fieber wurde nach dem Tal benannt, da man vermutet, dass das ansteckende Fieber in dieser Gegend seinen Ursprung hat.

Quellen

  1. bevölkerungsstatistik.de (2007)

Weblinks

Wikipedia
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