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Rheinbahn (Baden)

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<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Die Artikel Badische Hauptbahn, Rheintalbahn, Baden-Kurpfalz-Bahn, Rheinbahn (Baden) und Hochrheinbahn überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Die Diskussion über diese Überschneidungen findet hier statt. Bitte äußere dich dort, bevor du den Baustein entfernst. androl 18:14, 6. Jan. 2007 (CET)
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Rheinbahn <tr><td valign="top" colspan="2"></td></tr>
Bild:BSicon STR.svg westlichen Riedbahn nach Frankfurt (Main)
Bild:BSicon ABZlg.svg nach Ludwigshafen Hbf
Bild:BSicon BHF.svg 0,0 Mannheim Hbf.
Bild:BSicon ABZlf.svg ösliche Riedbahn nach Mannheim-Waldhof
Bild:BSicon ABZlf.svg Rheintalbahn nach Heidelberg
Bild:BSicon ABZlf.svg zur Schnellfahrstrecke nach Stuttgart
Bild:BSicon eHST.svg Mannheim-Fabrikstation


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Bild:BSicon ABZrg.svg Verbindungskurve Mannheim Rangierbahnhof
Bild:BSicon BHF.svg 3,4 Mannheim-Neckarau
Bild:BSicon eHST.svg Altrip


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Bild:BSicon eHST.svg Mannheim-Rheinau Hafen


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Bild:BSicon BHF.svg 8,0 Mannheim-Rheinau
Bild:BSicon eABZrf.svg zur Strecke nach Ketsch


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Bild:BSicon eHST.svg Hirschacker


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Bild:BSicon ABZrg.svg nach Mannheim-Friedrichsfeld und Mannheim Rbf
Bild:BSicon eABZrg.svg zur Strecke nach Heidelberg


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Bild:BSicon BHF.svg 13,6 Schwetzingen
Bild:BSicon HST.svg 14,7 Oftersheim
Bild:BSicon ABZrf.svg Anschluß Talhaus früher bis Speyer
Bild:BSicon ABZlg.svg zur Schnellfahrstrecke nach Mannheim
Bild:BSicon BHF.svg 21,7 Hockenheim
Bild:BSicon ABZrf.svg zur Schnellfahrstrecke nach Stuttgart
Bild:BSicon HST.svg 24,5 Neulußheim
Bild:BSicon eHST.svg Kirrlach


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Bild:BSicon BHF.svg 29,9 Waghäusel
Bild:BSicon HST.svg 32,5 Wiesental
Bild:BSicon ABZlg.svg Abzw Molzau zur Schnellfahrstrecke nach Mannheim
Bild:BSicon KRZu.svg Bruhrainbahn nach Germersheim
Bild:BSicon ABZrg.svg zur Bruhrainbahn nach Germersheim
Bild:BSicon BHF.svg 39,6 Graben-Neudorf
Bild:BSicon ABZlf.svg Bruhrainbahn nach Bruchsal
Bild:BSicon eABZrf.svg alte Hardtbahn nach Karlsruhe


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Bild:BSicon HST.svg 45,5 Friedrichstal
Bild:BSicon BHF.svg 50,4 Blankenloch
Bild:BSicon BHF.svg 55,1 Karlsruhe-Hagsfeld
Bild:BSicon ABZlf.svg nach Karlsruhe Güterbahnhof
Bild:BSicon BHF.svg 60,7 Karlsruhe Hbf
Strecke Karlsruhe–Durmersheim–Rastatt
Bild:BSicon BHF.svg 60,7 Karlsruhe Hbf
Bild:BSicon BHF.svg 67,8 Forchheim
Bild:BSicon BHF.svg 74,1 Durmersheim
Bild:BSicon BHF.svg 76,5 Bietigheim (Baden)
Bild:BSicon BHF.svg 79,3 Ötigheim
Bild:BSicon BHF.svg 82,9 Rastatt
Bild:BSicon xABZlf.svg Rheintalbahn
Bild:BSicon exBHF.svg 90,2 Rastatt-Wintersdorf


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Bild:BSicon xGRENZE.svg Staatsgrenze nach Frankreich
Bild:BSicon BHF.svg Roppenheim
Bild:BSicon STR.svg weiter nach Haguenau
Bild:Bahnhof-Hockenheim.jpg
Bahnhof Hockenheim (Bahnsteig)
Bild:Icegraben-neuorf.JPG
ICE bei der Durchfahrt in Graben-Neudorf
Bild:RE Mainzkarlsruhe.JPG
RE Mainz-Karlsruhe bei der Einfahrt in den Bf. Graben-Neudorf

Die Rheinbahn in Baden ist eine Eisenbahnstrecke von Mannheim nach Karlsruhe.

Inhaltsverzeichnis

Streckenverlauf

Die Strecke verläuft durchweg innerhalb der flachen Oberrheinebene, weshalb sie fast geradlinig ist und somit auch keine größeren Kunstbauten besitzt. Vom Karlsruher Hauptbahnhof bis Hagsfeld verläuft sie innerhalb der kreisfreien Stadt Karlsruhe; von Blankenloch bis Waghäusel durchquert sie den Landkreis Karlsruhe und von Neulußheim bis zum aufgelassenen Haltepunkt Hirschacker den Rhein-Neckar-Kreis. Der Rest der Strecke befindet sich innerhalb der kreisfreien Stadt Mannheim. Mit Karlsruhe, Stutensee, Graben-Neudorf, Waghäusel, Neulußheim, Hockenheim, Oftersheim, Schwetzingen und Mannheim werden insgesamt acht Kommunen passiert.

Interessant ist die geographische Situation beim aufgelassenen Haltepunkt Altrip: Er befindet sich auf der Gemarkung der Stadt Mannheim, die gleichnamige Gemeinde liegt jedoch auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins in Rheinland-Pfalz, während sich die Rheinbahn ausschließlich innerhalb von Baden-Württemberg befindet.

Geschichte

1870–1890: Eröffnung und erste Jahre

Die Badische Hauptbahn wurde ab 1840 von Mannheim über Heidelberg nach Karlsruhe und von dort aus weiter bis 1855 nach Basel und später bis nach Konstanz gebaut. Insbesondere der Stadt Mannheim war jedoch der Umweg über Heidelberg ein Dorn im Auge, da ihr natürliches Einzugsgebiet, welches sich unmittelbar am Rhein um die Städte Schwetzingen und Hockenheim befand, links liegen geblieben war.

Anschließend gab es eine heftige Diskussion über die Streckenführung des südlichen Teils: Den Plänen, die Bahn über Linkenheim, Eggenstein und Neureut zum Mühlburger Tor zu führen und ab dort mit der Maxaubahn gemeinsam zum Karlsruher Hauptbahnhof zu führen (heutige Hardtbahn), gab der badische Großherzog Friedrich I. gegenüber Bestrebungen, die Bahnlinie über den Osten der Stadt verlaufen zu lassen (heutige Strackenführung), Vorrang. Dabei wurde in Kauf genommen, dass auf der Strecke auch kein Durchgangsverkehr in Nord-Süd-Richtung möglich war, da dieser weiterhin über die Strecke Heidelberg-Karlsruhe verlaufen sollte.

Der Bau der Strecke Mannheim–Schwetzingen–Graben–Neudorf-Eggenstein–Karlsruhe durch die Hardt wurde von der Stadt Mannheim finanziert und am Tag der Eröffnung am 4. August 1870 von der Badischen Staatsbahn übernommen. Die Strecke wurde auch als „Rheinbahn“ bezeichnet, jedoch existieren ältere Landkarten, auf denen sie ebenfalls als „Rheintalbahn“ bezeichnet ist.

Insbesondere längere Güterzüge, die über die Rheinbahn in die Pfalz oder in Richtung Süden verkehrten, mussten in Karlsruhe Kopf machen und zerlegt werden, was vor allem für Militärzüge und Truppentransporte ein Hindernis dargestellt hätte. Deshalb wurde wenige Jahre nach der Streckeneröffnung eine Verbindungskurve zwischen der Rheinbahn und der Rheintalbahn Karlsruhe-Basel gebaut.

1890–1945: Entwicklung bis zum zweiten Weltkrieg

Da man fest damit rechnete, dass bald wieder eine militärische Auseinandersetzung mit Frankreich kommen würde, bemühte man sich auch um den Bau von strategischen Bahnlinien. Vor diesem Hintergrund forderte vor allem der deutsche Generalstab eine Bahnstrecke der Route Graben–Neudorf-Blankenloch–Karlsruhe–DurmersheimRastattRoeschwoogHaguenau, die im Jahr 1895 eröffnet wurde. Da diese Route über Blankenloch der kürzere und direktere Weg war, verkehrten die Züge der Rheinbahn fortan über diese strategische Bahnlinie.

Der nun ins Abseits geratene Streckenabschnitt Karlsruhe–Eggenstein–Graben-Neudorf wurde fortan als „Hardtbahn“ bezeichnet und wurde zu einer Anschlussstrecke umfunktioniert. Zur Weiterfahrt von der Hardtbahn aus in Richtung Mannheim musste von nun an in Graben-Neudorf umgestiegen werden.

Nach Fertigstellung des Streckenabschnittes über Blankenloch entwickelte sich auf der Rheinbahn ein reger Durchgangsverkehr, zumal sie – im Gegensatz zur Alten Badischen Hauptbahn, die den Umweg über Bruchsal und Heidelberg nimmt (siehe Baden-Kurpfalz-Bahn) – die kürzeste Verbindung zwischen Mannheim und Karlsruhe herstellt. Außerdem mussten Züge über Heidelberg dort bis 1955 Kopf machen.

1945–2000

In den fünfziger Jahren wurde die Rheinbahn dann – wie alle wichtigen Eisenbahnstrecken in Deutschland – elektrifiziert.

In den Folgejahren wurden mehrere Bahnhöfe, die nicht mehr rentabel gewesen waren, aufgelassen.

Um auf der sehr dicht befahrenen Strecke eine Entlastung herzustellen, wurde die Rheinbahn im Bereich Hockenheim–Graben-Neudorf in die Planungen der Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart mit einbezogen. An mehreren Stellen wurden Verbindungen zur bestehenden Strecke vorgesehen und diese Teilweise verlegt. Das Teilstück Mannheim-Graben-Neudorf wurde 1987 als erstes Teilstück der Neubaustrecke fertiggestellt. Seither nehmen die Fernzüge auf der Rheinbahn ihren Weg nördlich von Graben-Neudorf über diese Strecke. Im Personenverkehr kamen während dieser Zeit hauptsächlich Silberlinge zum Einsatz, die mit Elektroloks der Baureihe 141 bespannt waren.

1997 wurde der Mitte der achtziger Jahre aufgelassene Bahnhof Karlsruhe-Hagsfeld in Zusammenhang mit Eröffnung der Karlsruher Stadtbahnstrecke Karlsruhe-Blankenloch reaktiviert. Seither dient er als Umsteigepunkt zwischen Stadt- und Regionalbahn (Linien R 2 und S 2 im KVV).

2000–heute

Seit 2000 fahren im Zwei-Stunden-Takt Regionalexpresse von Karlsruhe über Speyer, Ludwigshafen und Worms nach Mainz. Von Karlsruhe bis nach Graben-Neudorf verkehren die Züge hierbei auf der Rheinbahn. Zum Einsatz kommen auf dieser Linie Neigetechnik-Dieseltriebwagen der Baureihe 612. Pannen und Probleme hatten die Einführung der RE-Linie Karlsruhe-Mainz, die bereits einige Jahre zuvor hätte erfolgen sollen, verzögert.

Die Strecke soll in das Netz der Rhein-Neckar-S-Bahn aufgenommen werden. Bereits 2004 wurde ein Vorlaufbetrieb eingerichtet mit S-Bahn-Wagen (Baureihe ET 425), in die aufgrund der niedrigen Bahnsteige eine zusätzliche Trittstufe eingebaut wurde. Mit Aufnahme des regulären S-Bahn-Betriebes werden alle Unterwegsbahnhöfe modernisiert und dann werden diese Trittstufen auch wieder ausgebaut. Ebenso sollen auch neue Haltepunkte entstehen, z.B. Graben-Neudorf Süd.

Fahrplan

Die Strecke ist im Kursbuch der Deutschen Bahn unter der Nummer 700 verzeichnet. Sie wird heute sehr dicht befahren. Zahlreiche Fern- und Güterzüge nehmen ihren Weg über diese Strecke. Zwischen Graben-Neudorf und Karlsruhe verkehrt die RE-Linie Karlsruhe-Mainz, die jedoch zwischen Karlsruhe und Graben-Neudorf keinerlei Zwischenhalte hat.

Zwischen Mannheim und Karlsruhe verkehren im übrigen Nahverkehr hauptsächlich Regionalbahnen, die in der Regel im Halbstundentakt verkehren, unterwegs überall halten und vereinzelt auch Regionalexpresse, die zumindest in Graben-Neudorf, Waghäusel, Hockenheim und Schwetzingen halten.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Rheinbahn (Baden) – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
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