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Rhein-Zeitung
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Die Rhein-Zeitung (RZ) ist eine Regionalzeitung im nördlichen Rheinland-Pfalz im Bereich des ehemaligen Regierungsbezirkes Koblenz und der Stadt Mainz. Sie wird herausgegeben von der Mittelrhein-Verlag GmbH mit Sitz in Koblenz. Die Rhein-Zeitung ist überparteilich, politisch unabhängig aber konservativ orientiert.
Sie erscheint derzeit mit einer Auflage von knapp 250.000 Exemplaren in 19 Lokalausgaben mit acht verschiedenen Titeln: Rhein-Zeitung, Rhein-Lahn-Zeitung, Rhein-Hunsrück-Zeitung, Westerwälder Zeitung, Nahe-Zeitung, Oeffentlicher Anzeiger, Kirner Zeitung und Mainzer Rhein-Zeitung.
Geschichte
Im März 1946 übertrug die Militärregierung der französischen Besatzungszone dem Bauingenieur Peter Josef Stein aus Mayen die Lizenz zur Herausgabe der Rhein-Zeitung. Stein und Wilhelm Nowack gründeten die Rhein-Mosel-Verlag GmbH als wirtschaftliche Basis für das neugeplante Zeitungsobjekt. Die erste Ausgabe der Rhein-Zeitung erschien am 20. April 1946 in einer Auflage von 52.000 Exemplaren. Nowack verkauft seinen Geschäftsanteil bereits nach einem Jahr an Walter Twer, den Vater des heutigen Verlegers. Stein wird die Lizenz 1948 von der französischen Besatzungsmacht aus politischen Gründen entzogen.
1970 gab sich die Rhein-Zeitung ein Redaktionsstatut, in dem sich die Redakteure zur Unabhängigkeit von Staat und Parteien verpflichten und jegliche Einflussnahme abwehren. Am 14. Oktober 1987 erschien die erste Ausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung.
Ende 1995 bot die RZ als erste deutsche Tageszeitung einen Onlinedienst mit eigener Redaktion an. Seit 1996 werden alle Artikel aus RZ und RZ-Online in einem Internet-Volltext-Archiv abgelegt. 2001 entwickelte RZ-Online mit E-Paper die weltweit erste 1:1-Darstellung einer Zeitung auf HTML-Basis. Seit 2004 ist ein eigens entwickelter Wikipedia-Mirror in RZ-Online und E-Paper integriert. Per Doppelklick auf ein Wort im Text wird die Enzyklopädie durchsucht.
Verlagsadresse
Mittelrhein-Verlag GmbH, August-Horch-Str. 28, 56070 Koblenz, Tel. 0261-89200
