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Rhamnose
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Bild:L-Rhamnose.png
α-L-Rhamnose | |||
| Allgemeines | |||
| Name | L-(+)-Rhamnose | ||
| Summenformel | C6H12O5 | ||
| CAS-Nummer | L: 10030-85-0 (Monohydrat) L: 3615-41-6 (Hydrat) | ||
| Kurzbeschreibung | farbloses Pulver | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 164,16 g·mol-1 | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | ? kg·m-3 | ||
| Schmelzpunkt | Hydrat: 84-94 °C Monohydrat: 94-95 °C | ||
| Siedepunkt | ? °C | ||
| Dampfdruck | ? Pa (? °C) | ||
| Löslichkeit | gut löslich in Wasser | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze | R: keine R-Sätze S: 24/25 | ||
| MAK | ?- | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Rhamnose ist ein natürlich vorkommender 6-Desoxy-Einfachzucker (Monosaccharid), der aus sechs Kohlenstoff-Atomen besteht (Hexose) und sich stereochemisch von der Mannose ableitet (6-Desoxymannose). Im Gegensatz zu den anderen natürlich vorkommenden Zuckern liegt dieser nur in der L-Form als Baustein von Pektin-Ketten vor. Weiters werden aus Rhamnose auch einige Aromen synthetisiert. Seine Abbauprodukte sind mitverantwortlich für den Geruch des menschlichen Flatus.
Der Name leitet sich vom Vorkommen der L-Rhamnose in Kreuzdorngewächsen ab, deren botanische Name Rhamnaceae lautet.
Es gibt zwei isomere Formen, die zueinander spiegelbildlich sind (Enantiomere):
CH=O CH=O
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HC-OH HO-CH
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HC-OH HO-CH
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HO-CH HC-OH
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HO-CH HC-OH
| |
CH3 CH3
L-Rhamnose D-Rhamnose
