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Retikulumzelle
Aus Kefk.
Als Retikulumzellen werden Zellen bezeichnet, die im Organismus in unterschiedlichen Organen bzw. Geweben und unterschiedlichen Formen anzufinden sind.
Retikulumzellen kommen im Bindegewebe von Milz, Lymphknoten, Lamina propria des Darms und im blutbildenden, roten Knochenmark vor. Sie sehen aufgrund ihrer Ausläufer sternförmig aus und sind verzweigt. Man unterscheidet sogenannte fibroblastische, histiozytäre und dendritische Retikulumzellen. Bei den Fibroblastischen handelt es sich um unbewegliche Zellen, welche mit Hilfe ihrer Ausläufer ein dreidimensionales Netz aus Fasergewebe bilden. Die histiozytären Zellen bewegen sich amöboid und sind eigentlich phagozytierende Makrophagen, welche aus Monozyten entstanden sind.
Dendritische Retikulumzellen sind antigenpräsentierende Zellen. Als interdigitierende Retikulumzelle (interdigitierende dendritische Zelle, IDZ) in der T-Zone der Lymphknoten können sie T-Zellen, als follikuläre dendritische Retikulumzelle im Keimzentrum des Lymphknotens B-Lymphozyten aktivieren.
Siehe auch
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