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René Coty
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René Jules Gustave Coty (* 20. März 1882 in Le Havre; † 22. November 1962 ebendort) war ein französischer Politiker und vom 4. Oktober 1954 bis zum 8. Januar 1959 Präsident der französischen Vierten Republik.
Die Tatsache, dass Coty erst nach 13 Wahlgängen von beiden Parlamentskammern gewählt wurde, zeigte deutlich die Dauerkrise der Vierten Republik. Sie zerbrach an den Kolonialkonflikten mit verlorenem Indochina-Krieg 1955, dem Verlust Tunesiens und einer sich radikalisierenden Lage in Algerien. Dort hatten konservative gaullistische Armeekräfte das Sagen und nach einem Putsch im Mai 1958 rief Präsident Coty den nationalen Notstand aus und berief Charles de Gaulle zum Ministerpräsidenten mit Sondervollmachten. Dieser strebte eine Präsidialverfassung mit direkt gewähltem Staatsoberhaupt an, was in der Volksabstimmung über die Verfassungsänderung im September 1958 eine fast 80-prozentige Mehrheit fand.
De Gaulle löste nach gewonnener Wahl Coty als Präsident der nunmehr Fünften Republik im Januar 1959 ab.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Coty, René |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Politiker und Präsident der französischen Vierten Republik |
| GEBURTSDATUM | 20. März 1882 |
| STERBEDATUM | 22. November 1962 |
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