Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Reihenbildkamera

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Reihenbildkamera ist eine Spezialkamera, die für die selbsttätige Aufnahme einer großen Anzahl von Einzelbildern ausgebildet ist.

Sie geht auf Étienne Jules Marey zurück, der damit Bewegungsabläufe bei Tieren studierte, indem er automatisch eine große Anzahl von Bildern hintereinander aufnahm. Aus diesem Prototyp entstanden schließlich die Filmkameras, die den Film ruckartig weiter transportieren.

Seit etwa 1920 werden Reihenbildkameras insbesondere bei Luftbildaufnahmen für die Herstellung von Landkarten verwendet. Dabei überfliegt ein Vermessungsflugzeug einen Geländestreifen nach dem anderen. Die Kamera löst die Bilder so aus, dass sie sich um etwa 60% überdecken und als Stereobilder auswerten lassen. Früher erfolgte diese Steuerung visuell mit einem senkrechten Navigationsteleskop, heute mit GPS und computerisiertem Überdeckungs-Regler.

Der bekannteste Hersteller von geodätischen Reihenbildkameras ist Wild Heerbrugg (Leica).

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge