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Reichsministerium für Wirtschaft

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Bild:Qsicon Lücke.png Dieser Artikel oder Abschnitt weist folgende Lücken auf: Organisation, Aufgaben und Geschichte des Ministeriums

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--Thomas S.Postkastl 21:36, 27. Mär 2006 (CEST)

Das Reichsministerium für Wirtschaft entstand 1919 mit Gründung der Weimarer Republik aus dem Reichswirtschaftsamt, das 1917 eingerichtet worden war.

Folgende Ressortchefs führten das Reichswirtschaftsministerium in chronologischer Reihenfolge:

  • Rudolf Wissell (SPD) im Kabinett Scheidemann und im Kabinett Bauer vom 13. Februar bis 15. Juli 1919
  • Robert Schmidt (SPD) im Kabinett Bauer und im ersten Kabinett Müller vom 16. Juli 1919 bis 24. Juni 1920
  • Dr. Ernst Scholz (DVP) im Kabinett Fehrenbach vom 25. Juni 1920 bis 9. Mai 1921
  • Robert Schmidt (SPD) in den Kabinetten Wirth vom 10. Mai 1921 bis 21. November 1922
  • Dr. Johann Becker (DVP) im Kabinett Cuno vom 22. November 1922 bis 12. August 1923
  • Hans von Raumer (DVP) im ersten Kabinett Stresemann vom 13. August bis 5. Oktober 1923
  • Joseph Koeth (parteilos) im zweiten Kabinett Stresemann vom 6. Oktober bis 23. November 1923
  • Eduard Hamm (DDP) in den Kabinetten Marx vom 30. November 1923 bis 15. Dezember 1924
  • Dr. Albert Neuhaus (DVP) im ersten Kabinett Luther vom 15. Januar bis 26. Oktober 1925
  • Dr. Rudolf Krohne (DVP) im ersten Kabinett Luther vom 27. Oktober bis 5. Dezember 1925
  • Dr. Julius Curtius (DVP) im zweiten Kabinett Luther sowie im dritten und vierten Kabinett Marx und dem zweiten Kabinett Müller vom 19. Januar bis 11. November 1929
  • Dr. Paul Moldenhauer (DVP) im zweiten Kabinett Müller vom 12. November bis 23. Dezember 1929
  • Robert Schmidt (SPD) im zweiten Kabinett Müller vom 24. Dezember 1929 bis 29. März 1930
  • Dr. Hermann Dietrich (DDP) im ersten Kabinett Brüning vom 30. März bis 26. Juni 1930
  • Dr. Ernst Trendelenburg (parteilos) im ersten Kabinett Brüning vom 27. Juni 1930 bis 8. Oktober 1931
  • Dr. Hermann Warmbold (parteilos) im zweiten Kabinett Brüning vom 9. Oktober 1931 bis 28. April 1932
  • Dr. Ernst Trendelenburg im zweiten Kabinett Brüning vom 29. April bis 30. Mai 1932
  • Dr. Hermann Warmbold (parteilos) im Kabinett Papen und im Kabinett Schleicher vom 1. Juni 1932 bis 28. Januar 1933
  • Mit der Machtergreifung Hitlers am 30. Januar 1933 wird zunächst Dr. Alfred Hugenberg (DNVP) Minister für Wirtschaft und Ernährung; es folgt:
  • Kurt Schmitt von 1933 bis 1934
  • Hjalmar Schacht von 1934 bis 1937
  • Walter Funk von 1937 bis ?

Daraufhin wurde das Ministerium gänzlich in den nationalsozialistischen Machtapparat überführt, nach Kriegsbeginn übernimmt der Ministerrat für die Reichsverteidigung das Ressort. Im Nachkriegsdeutschland trat an dessen Stelle das Verwaltungsamt für Wirtschaft (ab März 1948: ..des vereinigten Wirtschaftsgebietes). Mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes entstand das Bundeswirtschaftsministerium.

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