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Regenbogeneffekt
Aus Kefk.
Der Regenbogeneffekt (englisch Rainbow Effect [RBE]) tritt bei bestimmten Wiedergabegeräte (insbesondere 1-Chip-DLPs) für Videobilder auf. Bei diesen wird ein farbiges Bild dadurch dargestellt dass die Einzelfarbbilder in den Grundfarben Rot, Grün und Blau und teilweise auch in Weiß zeitlich hintereinander auf die Leinwand projiziert werden. Durch die Trägheit des menschlichen Auges verschmelzen diese Bilder zu einem farbigen Eindruck. Einige Menschen sind jedoch in der Lage, besonders bei bewegungsreichen Bildfolgen oder, beim Bewegen des Blickfeldes, die auf die Leinwand projizierten Einzelfarbbilder getrennt wahrzunehmen. Dieses direkte oder unterbewusste Wahrnehmen der einzelnen Farben wird als „Regenbogeneffekt“ bezeichnet und ist für viele Menschen störend und kann sich von einfacher Abneigung gegen diesen Effekt auch mit Kopfschmerzen oder Übelkeit nach längerem Ansehen dieses Bildes bemerkbar machen. Der Regenbogeneffekt tritt bei 3-Chip DLPs nicht auf. Für Abhilfe soll durch eine noch feinere Unterteilung des Farbrades bei DLPs gesorgt werden.
Erkennen eines DLP
Um frühzeitig einen DLP zu erkennen, ohne direkt auf das Gerät oder in der Produktbeschreibung schauen zu müssen, gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Bei raschen Bildfolgen werden vor allem in weißen Bildbereichen oder an den Konturen des Objektes die RGB-Farben sichtbar.
- Diesen Effekt kann man noch deutlicher erkennen, wenn man seine Hand in den Strahlengang streckt, die Finger spreizt und hin- und herbewegt.
- Mit dem Sucherdisplay einer Digitalkamera die Leinwand betrachten. Die geringere Bildwiederholungsfrequenz des Displays im Gegensatz zum Projektor lässt das Display abwechselnd in den RGB-Farben ausfüllend flackern.
- Mit der Digitalkamera ein Bild der Leinwand machen und während der Belichtung eine horizontale Bewegung vollführen.
Mit diesen Methoden erkennt man ausschließlich, daß es sich um ein Gerät mit zeitsequentieller Farbdarstellung handelt, die Einzelbilder der Grundfarben also nacheinander projiziert werden. Derartige Geräte gibt es aber auch auf der Basis von LCD und LCOS. 3-Chip-DLP-Geräte können so hingegen nicht erkannt werden.
Einen DLP-Projektor erkennt man am sichersten an der Form seiner Pixel: die Pixel sind quadratisch und haben in der Mitte einen etwas dunkleren Punkt.
Siehe
Weblinks
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