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Redundanz (Informationstheorie)
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Die Redundanz (Weitschweifigkeit) gibt an, wieviel überflüssige Information im Mittel pro Zeichen in einer Informationsquelle vorhanden ist.
- Sei Alphabet Z, wobei z ∈ Z
- C(z) bezeichnet das zu z gehörende Codewort
- l(z) bezeichnet die Länge von C(z)
Die mittlere Codewortlänge L(C) eines Quell-Codes C(z) mit der Wahrscheinlichkeitsverteilung p(z) ist gegeben durch:
Die Redundanz des Codes ist die Differenz zwischen Codewortlänge L(C) und Entropie H(X). (Bsp.: Huffman-Kodierung für optimales(=minimales) L(C) ).
Die Redundanz der Quelle ist die Differenz zwischen maximaler Entropie Hmax(X) = log2|Z| und der Entropie H(X) der Nachrichtenquelle.
Da die Codewortlänge nicht kleiner als die Entropie sein kann, ist die Redundanz nie negativ.
Redundanz ist das Gegenteil von Information. Sie wird in zwei Bereiche unterschieden:
- Die Verteilungsredundanz liegt in dem unterschiedlich wahrscheinlichen Auftreten der einzelnen Zeichen des Alphabets.
- Die Bindungsredundanz liegt darin, dass nach bestimmten Zeichen das Auftreten eines bestimmten anderen Zeichens besonders wahrscheinlich ist. Beispielsweise folgt in einem deutschen Text auf ein q fast immer ein u.
