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Ratekau

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Ratekauwappen.jpg
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Ostholstein
Koordinaten: Koordinaten: 53° 57′ N, 10° 44′ O53° 57′ N, 10° 44′ O
Höhe: 20 m ü. NN
Fläche: 59,6 km²
Einwohner: 15.767 (29. Sep. 2006)
Bevölkerungsdichte: 265 Einwohner je km²
Postleitzahl: 23626
Vorwahlen: 04504 (Sereetz: 0451)
Kfz-Kennzeichen: OH
Gemeindeschlüssel: 01 0 55 035
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bäderstraße 19
23626 Ratekau
Webpräsenz:
Bürgermeister: Peter Brückel (parteilos)
Lage der Gemeinde Ratekau im Kreis Ostholstein
Bild:Ratekau in OH.png

Ratekau ist eine Gemeinde im Kreis Ostholstein, Bundesland Schleswig-Holstein (Deutschland), 10 km nördlich von Lübeck. In der Nähe liegende Orte sind im Süden Bad Schwartau, im Norden Timmendorfer Strand und Scharbeutz sowie im Westen Ahrensbök. Die Großgemeinde verfügt mit der A 1, der A 226 und der A 20 über exzellente Verkehrsanbindungen.

Inhaltsverzeichnis

Fakten

Ratekau hat rund 16.000 Einwohner. Die Gemeinde besteht aus Dörfern mit ländlichem Charakter, die zum Teil um den Hemmelsdorfer See herum in landschaftlich äußerst reizvoller Lage und kurzer Entfernung zur Lübecker Bucht liegen. Durch die Nähe zu Lübeck profitieren auch Gewerbegebiete und Neubausiedlungen. Die größten Orte der Gemeinde sind Sereetz, Ratekau und Pansdorf; außerdem gehören noch einige kleinere Dörfer dazu.

Politik

Wappen

Blasonierung: „Über blauem Schildfuß, darin eine goldene Garbe, in Gold rechts eine grüne Eiche, an der unten ein silberner Stein lehnt, links eine eintürmige silberne Kirche mit roten Dächern; darüber zwei auswärts geneigte schwarze Ähren.“[1]

Die Wappenfiguren stellen die Vizelin-Kirche, die Blüchereiche und den dazugehörigen Gedenkstein dar, welcher 1856 errichtet wurde und an die Kapitulation von Gebhard Leberecht von Blücher 1806 vor den napoleonischen Truppen erinnern soll.

Das Wappen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Ermangelung von Dienstsiegeln, die frei von nationalsozialistischen und kaiserlichen Symbolen sind, von der Gemeinde gewählt und von der Britischen Militärregierung genehmigt.[2]

Orte

Orte der Gemeinde Ratekau (geordnet nach Einwohnerzahl):

  • Sereetz, 4569 Einwohner
  • Ratekau, 3882 Einwohner
  • Pansdorf, 3628 Einwohner
  • Techau, 1589 Einwohner
  • Offendorf / Kreuzkamp, 469 Einwohner
  • Luschendorf, 424 Einwohner
  • Warnsdorf, 410 Einwohner
  • Ovendorf, 227 Einwohner
  • Häven, 124 Einwohner
  • Rohlsdorf, 117 Einwohner
  • Grammersdorf/Wilmsdorf, 79 Einwohner
  • Ruppersdorf/Neuhof, 75 Einwohner
  • Hobbersdorf, 73 Einwohner

(Stand: Juni 2005)

Geschichte

Bild:Ratekau-Pansdorf-Blocksberg.jpg
Blocksberg bei Pansdorf
Bild:Kirche Ratekau.jpg
Die ab 1156 erbaute Feldsteinkirche von Ratekau
Bild:SereetzWk1.jpg
Sereetzer Denkmal für die Opfer beider Weltkriege. Mehr Infos durchs klicken aufs Bild.

Ratekau lag früher im Siedlungsgebiet der Wenden, die Dörfer waren wie im Hannoverschen Wendland als Rundlinge angelegt. Im Ort Pansdorf gibt es Reste eines slawischen Burgwalls, den Blocksberg. Im Zuge der Missionierung entstand die ab 1156 erbaute Feldsteinkirche. Sie gehört zu den so genannten Vizelin-Kirchen, weitere finden sich in Bornhöved, Bosau und Süsel.

Im Oktober 1806 kapitulierte die preußische Heeresgruppe unter Generalleutnant Fürst Blücher nach der Schlacht bei Lübeck vor den Truppen Napoleons in Ratekau und wurde danach aufgelöst.

Relikte des Kalten Kriegs sind Sprengschächte beiderseits der Bundesautobahn A1 auf dem Standstreifen um die Ausfahrt Seeretz.

Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  2. Wikipedia: Von der Britischen Militärregierung genehmigte Wappen in Schleswig-Holstein

Weblinks


Wikipedia
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