Rakshasa

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Die Rakshasa (Sanskrit, m., राक्षस, rākṣasa

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) sind Dämonen aus der indischen Mythologie.

Sie wohnen in einer eigenen Welt und bilden sogar ganze Staaten, doch oft brechen sie in die Menschenwelt ein und dies in verschiedensten Formen. Sie werden oft als Tiere, z.B. Geier, Hunde oder Tiger oder als besonders hässliche Menschen dargestellt. Oft haben sie in diesen Darstellungen große, blutige Fangzähne. Die weibliche Form dieser Dämonen sind die Rakshasi.

Man sagt ihnen nach, dass sie starre Augen ohne Lidschlag haben und dass sie keinen Schatten werfen. Sie fressen Menschenfleisch und stellen Frauen lüsternerweise nach, die Rakshasi sollen jedoch für Schwangere gefährlich sein und Seuchen verbreiten.

Beide leben gern auf Bäumen, vorzugsweise Feigenbäumen, oder allgemein in der Nähe von Leichenverbrennungsplätzen. Den Legenden zufolge werden Menschen nach ihrem Tod zu Rakshasa/i, wenn sie während ihres Lebens von einem menschlichen Gehirn gegessen haben. Sie sind insgesamt böse Geisterwesen, ähnlich den Teufeln der europäischen Vorstellung. Sie sollen eine Opposition zur lichten Welt der Götter darstellen.

Um sie zu bekämpfen verkörpert sich der Gott Vishnu immer wieder auf Erden, in Gestalt des Rama, seiner siebten Inkarnation, kämpft er u.a. auch gegen Rakshasa. Nachzulesen ist dies in dem Versepos Ramayana.

siehe auch: Asuras

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