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Rainer Funke

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Rainer Funke (* 18. November 1940 in Berlin) ist ein deutscher Politiker (FDP).

Er war von 1991 bis 1998 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1960 am Andreaneum in Hildesheim absolvierte Funke ein Studium der Rechtswissenschaft in Frankfurt am Main und Hamburg, welches er 1965 mit dem ersten und 1969 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Seitdem ist er als Rechtsanwalt zugelassen. Er ist außerdem Syndikus des Bankhauses M. M. Warburg & CO und Geschäftsführer von deren Immobilientocher "Hanseatische Immobilien-Handlung".

Rainer Funke ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Am 14. Dezember 2005 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse ausgezeichnet.

Partei

Seit 1972 ist Funke Mitglied der FDP. 1978 wurde er zum Landesschatzmeister der Hamburger FDP gewählt. Von 1993 bis 1995 war er hier dann FDP Landesvorsitzender. Von 2001 bis 2005 war er Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Hamburg-Eimsbüttel.

Abgeordneter

Funke war von 1974 bis 1980 sowie von 1986 bis 1987 Mitglied der Bezirksversammlung von Hamburg-Eimsbüttel und hier auch Vorsitzender der FDP-Fraktion.

Von 1980 bis 1983 sowie erneut von 1987 bis 2005 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er seit 2002 Vorsitzender des Arbeitskreises Innen und Recht und Sprecher für Rechtspolitik und Post und Telekommunikation der FDP-Bundestagsfraktion.

Daneben war er seit 2002 Stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe.

Funke ist stets über die Landesliste Hamburg in den Deutschen Bundestag eingezogen. Sein Wahlkreis war Hamburg-Eimsbüttel, wo er als Direktkandidat antrat. Für die Bundestagswahl 2005 wurde er nicht erneut nominiert.

Öffentliche Ämter

Nach der Bundestagswahl 1990 wurde Funke am 24. Januar 1991 als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Hier war unter den Bundesjustizministern Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Dr. Klaus Kinkel und Prof. Edzard Schmidt-Jortzig tätig. Wegen des Regierungswechsels nach der Bundestagswahl 1998 schied Funke am 26. Oktober 1998 aus der Bundesregierung aus.

Mitgliedschaften

Von 1959 bis 2004 gehörte er der Europa-Union an. Nachdem der Hamburger Landesvorsitzende Georg Jarzembowski erklärt hatte, die FDP sei überflüssig, es sei "unverständlich, warum sie in das Europaparlament gewählt wurde" und man "habe sie in Brüssel nicht vermisst", verließ Funke diese an sich überparteiliche Organisation, weil er der Meinung war, sie sei in Hamburg immer mehr in das Fahrwasser der CDU geraten.

Siehe auch

Weblinks

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