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Radiologieinformationssystem

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Die Abkürzung RIS steht für Radiologieinformationssystem und bezeichnet EDV-Systeme zur Dokumentation und Verwaltung medizinischer und administrativer Daten in der Radiologie. Man spricht auch von RIS-Systemen.

Inhaltsverzeichnis


Funktionen

Funktionen von RIS-Systemen sind im Wesentlichen die

  • Verwaltung von Patientenstammdaten
  • Terminplanung von radiologischen Untersuchungen
  • Bereitstellung einer Schnittstelle zu digitalen Untersuchungsgeräten (z. B. CT, Magnetresonanztomografie)
  • Dokumentation medizinischer Daten nach den Anforderungen der Röntgenverordnung
  • Dokumentation von abrechnungsrelevanten Leistungen (z. B. GOÄ, EBM, DRG)
  • Erstellung von radiologischen Befunden (heute oft schon unter Nutzung der Spracherkennung)

RIS-Systeme sind in ihrem Funktionsumfang eng verwandt mit Krankenhausinformationssystemen (KIS), jedoch für die speziellen Bedürfnisse einer radiologischen Abteilung zugeschnitten bzw. erweitert.

Literatur

Siehe auch

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