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Radarkuppel

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Radome der geheimdienstlich genutzten Echelon Field Station 81

Eine Radarkuppel ist eine geschlossene Schutzhülle, die Radarantennen vor äußeren Einflüssen schützt. Sie wird auch als Radom bezeichnet (das Wort leitet sich vom englischen Radar Dome (Radarkuppel) ab).

Radome finden sich bei auf der Erde fest installierten Großradaranlagen und auf Schiffen. Auch die Bugverkleidung von Flugzeugen, die in der Bugnase ein Radar besitzen, wird Radom genannt.

Radome halten insbesondere Witterungseinflüsse (Wind, Niederschläge) von den Radarantennen ab. Bei Flugzeugen müssen sie dem Luftwiderstand standhalten. Auf Marineschiffen schützen sie auch vor neugierigen Blicken.

Für die Schutzhülle um ein Radar müssen Materialien verwendet werden, die für Radarstrahlen (langwellige elektromagnetische Wellen) besonders gut durchlässig sind. Sie sollen Radarstrahlung möglichst wenig reflektieren, absorbieren, brechen oder streuen. Am Boden werden dazu in der Regel drei- bis sechseckige Elemente aus glasfaserverstärkten Kunststoffen genutzt, die dann zu einer selbsttragenden kugelartigen Form zusammengefügt werden. Gut geeignet sind auch Traglufthallen aus flexiblen Materialien. Sie erhalten ihre Form durch den leichten Überdruck im Inneren und sind durch Druckschleusen zu betreten.

Ein Radom kann auch benutzt werden, um die darin befindliche Antennenanlage zu verbergen. Äußere Beobachter können dann nicht auf die technische Einrichtung im Inneren schließen. Gerade militärische Einrichtungen werden häufig von Radomen optisch geschützt. (Bsp. Großer Arber)

Radome in Deutschland:

Siehe auch

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