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RShare
Aus Kefk.
| RShare | |
|---|---|
| Bild:RShare Logo.png | |
| Basisdaten | |
| Entwickler: | Lars Regensburger |
| Aktuelle Version: | 0.7.1.4 'Chamäleon' (31. Januar 2007) |
| Betriebssystem: | Microsoft Windows |
| Kategorie: | Peer-to-Peer |
| Lizenz: | GNU GPL, GNU LGPL, GNU FDL |
| Deutschsprachig: | nein |
| Website: | rshare.de |
RShare (englisch to share, teilen) ist ein quelloffenes Peer-to-Peer File Sharing Netzwerk der dritten Generation. Lars Regensburger entwickelt es seit September 2006, wobei er Ideen und Konzepte anderer Filesharing-Netzwerke und Clients wie eDonkey2000, eMule und Mute einfließen lässt.
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Merkmale
- Es benötigt keine Server, daher existiert kein zentraler Index der im Netzwerk vorhandenen Dateien. In „herkömmlichen“ Filesharing-Netzwerken werden solche Server eingesetzt um eine Verbindung zwischen einem Client und einer freigegebenen Datei herstellen zu können, dadurch kann zum Beispiel ein ISP feststellen, wer wann welche Datei innerhalb des Netzwerkes anbot, nicht so bei RShare.[1]
- Jede Verbindung ist in beide Richtungen voneinander unabhängig mit Rijndael(AES) verschlüsselt. Das Schlüsselverteilungsproblem wird mit dem RSA-Kryptosystem gelöst. Dadurch ist es unmöglich, ohne Kenntnis des verwendeten Schlüssels wieder an den Klartext der Daten zu gelangen.
- Die Anonymität der Anwender wird durch ein spezielles im Netzwerkprotokoll integriertes Routingverfahren sichergestellt. Durch Optimierungen funktioniert dies bereits bei einer kleinen Anzahl verbundener Peers.
Details
RShare ist in C# geschrieben und wird mit dem Microsoft .NET Framework 2.0 entwickelt. RShare kann unter Microsoft Windows 2000, Microsoft Windows XP, Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Vista ausgeführt werden.
Zwecks Indizierung der freigegebenen Dateien legt es besonderen Wert auf die Metadaten der verschiedenen Dateiformate, bei Dateien im MP3-Dateiformat werden zum Beispiel die ID3-Tags ausgewertet. Es verwendet ein einfaches binäres Netzwerkprotokoll, welches dem ed2k-Protokoll ähnelt und möglichst kompakt die meisten Informationen zu einer Datei in einem einzigen Kommando (wie zum Beispiel Metadaten und Kommentare bei Suchergebnissen) versendet, um Overhead zu vermeiden.
Alternative Betriebssysteme
Der Autor arbeitet bereits ebenfalls an einer alternativen Implementierung für das Mono-Projekt, damit auch Linux- und Mac OS X-Anwender RShare nutzen können und damit auch von den Dateien innerhalb des Netzwerkes Nutzen ziehen können.
Siehe auch
Weblinks
- Offizielle Webseite
- Offizielle Projektseite auf SourceForge
- Ein Diskussionsforum zu RShare
- Dokumentation und HowTo zu RShare
Notizen
- ↑ RShare verwendet lediglich so genannte „WebCaches“, welche zum Verbindungsaufbau benötigt werden. Sie speichern keine anderen Daten als die IP-Adressen und Ports der bekannten Peers und kommen von daher nicht mit den freigegebenen Dateien des Peers in Berührung.
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